Markenkompass-Workshop: Was Teilnehmer über sich selbst gelernt haben
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Anfang Februar fand mein erster Markenkompass-Workshop statt. Was als Experiment begann, wurde für die Teilnehmer zum Aha-Erlebnis. Ein Erfahrungsbericht mit echten Stimmen.
"Das haben Kunden wörtlich so zu mir gesagt."
Dieser Satz fiel während meines Markenkompass-Workshops Anfang Februar. Eine Teilnehmerin las gerade die Zielgruppenanalyse, die die KI für sie erstellt hatte. Seitenweise Beschreibungen ihrer Wunschkunden. Ihre Ängste. Ihre Frustrationen im Alltag. Situationen, die so konkret waren, dass sie sie sofort wiedererkannte.
Genau das hatte ich versprochen: Der Markenkompass ist mehr als ein Werkzeug für bessere KI-Texte. Er ist eine Übung in Selbsterkenntnis. Und in diesem Moment sah ich, dass es funktioniert.
Sechs Stunden, ein Dokument, viele Aha-Momente
Der Workshop lief von 9 bis 15 Uhr. Sechs Stunden intensive Arbeit am eigenen Markenkompass. Kein Vortrag, sondern echtes Erarbeiten.
Die Teilnehmer brachten eigene Texte mit. Blogartikel, E-Mails, Social-Media-Posts. Alles, was sie selbst geschrieben hatten. Daraus analysierte die KI ihren Schreibstil. Tonalität, Wortwahl, Satzstruktur, typische Formulierungen.
Dann kam der Teil, der die meisten überrascht hat: die Zielgruppenanalyse.
Nicht oberflächlich. Nicht "KMU im B2B-Bereich". Sondern wirklich in die Tiefe. Welche konkreten Probleme haben diese Menschen? Was hält sie nachts wach? Welche Situation frustriert sie regelmäßig? Was wünschen sie sich wirklich?
Die KI-Tools haben für jeden Teilnehmer seitenweise Analysen erstellt. Die Teilnehmer arbeiteten mit Claude, ChatGPT oder Gemini, je nach Vorliebe. Wie detailliert die Ergebnisse ausfielen, hat mich überrascht.
Zwei Dinge, die hängen geblieben sind
Erstens: Die Qualität der Zielgruppenbeschreibung
Viele Selbstständige haben ihre Zielgruppe nie wirklich durchdacht. Sie haben ein Bild im Kopf. Aber sie haben nie aufgeschrieben, was diese Menschen konkret beschäftigt. Welche Sprache sie sprechen. Welche Sorgen sie haben.
Der Markenkompass-Prozess zwingt dich, diese Fragen zu beantworten. Und plötzlich verstehst du deine Kunden besser. Nicht nur für KI-Texte, sondern für jedes Gespräch, jede E-Mail, jedes Angebot.
Zweitens: Die Zeitersparnis bei Texten
Ein Teilnehmer fasste es so zusammen:
"Der Markenkompass-Workshop hat mir eine neue Tür in Richtung kontrollierte KI-Nutzung geöffnet. Schon die ersten Tests zeigen, wie Texte näher an meinen eigenen Schreibstil kommen und dabei deutlich Zeit sparen."
Das deckt sich mit meiner eigenen Erfahrung. Seit ich meinen Markenkompass nutze, spare ich bei Blogartikeln 70 bis 80 Prozent der Zeit. Die KI liefert einen ersten Entwurf, der schon nach mir klingt. Ich korrigiere, ergänze, streiche. Aber ich starre nicht mehr auf ein leeres Dokument.
Was ein Markenkompass eigentlich ist
Für alle, die den Begriff noch nicht kennen: Der Markenkompass ist ein strukturiertes Dokument, das deinen Schreibstil und deine Zielgruppe für KI-Tools erfassbar macht.
Er enthält:
- Deine Tonalität und Haltung
- Typische Formulierungen und Satzstrukturen
- Wörter und Phrasen, die du nie verwenden würdest
- Eine detaillierte Beschreibung deiner Wunschkunden
- Deren Probleme, Ängste und Wünsche
- Deine Positionierung und Werte
Mit diesem Dokument gibst du ChatGPT, Claude oder Notion AI einen Leitfaden. Die KI weiß dann, wie du klingen willst und wen du ansprichst. Das Ergebnis: Texte, die nicht mehr generisch klingen.
Mein persönliches Learning
Ich hatte den Markenkompass-Prozess schon mehrfach für mich selbst durchlaufen. Aber wie ausführlich die KI-Tools die Analysen für die Teilnehmer erstellt haben, das hat mich überrascht. Bei manchen kamen über 200 Seiten zusammen. Das muss niemanden abschrecken: Die KI ist später die einzige, die das gesamte Dokument liest. Du selbst arbeitest nur mit den Ergebnissen.
Die Qualität der Zielgruppenbeschreibungen war beeindruckend. Konkrete Alltagssituationen. Emotionale Schmerzpunkte. Formulierungen, die genau so in Kundengesprächen fallen.
Ein weiterer Teilnehmer schrieb in seiner Bewertung:
"Absolute Spitze. Wolfgang erklärt selbst komplexe Themen sehr verständlich und ausführlich und hat für alle Rückfragen eine passende Antwort."
Für wen das interessant ist
Der Markenkompass eignet sich für jeden, der regelmäßig Texte produziert und dabei KI nutzen will, ohne beliebig zu klingen. Freelancer, kleine Agenturen, Selbstständige mit eigener Expertise.
Der Aufwand für die Erstellung liegt bei etwa einem halben Tag, wenn du es strukturiert angehst. Danach hast du ein Dokument, das du in jedes KI-Tool laden kannst.
Aber der eigentliche Wert liegt woanders: Du verstehst deine Zielgruppe besser. Du weißt, wie du kommunizieren willst. Du hast Klarheit über deine Positionierung.
Das hilft nicht nur bei KI-Texten. Das hilft überall.
Der Markenkompass-Workshop ist übrigens ein eigenständiges Format, unabhängig von meinen TYPO3-Schulungen. Er richtet sich an alle Selbstständigen, die mit KI-Tools arbeiten wollen.
Ob und wann es einen weiteren Workshop gibt, weiß ich noch nicht. Das hängt von der Nachfrage ab. Wenn dich das Thema interessiert, schreib mir gerne eine kurze Nachricht.
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Wer schreibt hier?
Hi, ich bin Wolfgang.
Seit 2006 tauche ich tief in die faszinierende Welt von TYPO3 ein – es ist nicht nur mein Beruf, sondern auch meine Leidenschaft. Mein Weg führte mich durch unzählige Projekte, und ich habe Hunderte von professionellen Videoanleitungen erstellt, die sich auf TYPO3 und seine Erweiterungen konzentrieren. Ich liebe es, komplexe Themen zu entwirren und in leicht verständliche Konzepte zu verwandeln, was sich auch in meinen Schulungen und Seminaren widerspiegelt.
Als aktives Mitglied im TYPO3 Education Committee setze ich mich dafür ein, dass die Prüfungsfragen für den TYPO3 CMS Certified Integrator stets aktuell und herausfordernd bleiben.
Meine Leidenschaft endet aber nicht am Bildschirm. Wenn ich nicht gerade in die Tiefen von TYPO3 eintauche, findest du mich oft auf meinem Rad, während ich die malerischen Wege am Bodensee erkunde. Diese Ausflüge ins Freie sind mein perfekter Ausgleich – sie halten meinen Geist frisch und liefern mir immer wieder neue Ideen.