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KI im Praxistest: 2 Stunden ehrliche Erfahrungen

KI im Praxistest: 2 Stunden ehrliche Erfahrungen

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| Künstliche Intelligenz | Geschätzte Lesezeit : min.

KI-Tools versprechen viel, aber was funktioniert wirklich im Entwickler-Alltag? Beim 5. AI Roundtable haben Praktiker über 2 Stunden lang ehrlich über ihre Erfahrungen gesprochen – von cleveren Prompt-Tricks bis hin zu TYPO3-spezifischen Herausforderungen. Keine Marketing-Versprechen, sondern echte Einblicke in Tools und Workflows, die tatsächlich Zeit sparen.

Es ist Freitagnachmittag, 16 Uhr. Während andere den Laptop zuklappen und ins Wochenende starten, schalten sich Teilnehmer ein. Von Hamburg bis Stuttgart, vom Niederrhein bis nach Dänemark – alle mit einer Mission: Herauszufinden, wie KI ihre tägliche Arbeit wirklich verbessern kann.

So sah es beim 5. AI Roundtable aus. Was als lockerer Austausch unter Kollegen beginnt, entwickelt sich schnell zu einer intensiven Diskussion über echte Praxiserfahrungen. Keine theoretischen Abhandlungen, keine Marketing-Versprechen – nur ehrliche Gespräche über KI-Experimente aus der Praxis.

Der erste Überraschungsmoment kommt schon nach wenigen Minuten. Fast alle nutzen KI bereits täglich, sowohl beruflich als auch privat. ChatGPT ist der Standard, aber die Palette reicht von Claude über PhpStorm AI Assistant bis hin zu völlig neuen Tools wie Mistral – einer europäischen KI-Alternative, die DSGVO-konform arbeitet und in 1-2 Sekunden komplette Antworten liefert.

Die Diskussion dreht sich nicht um "ob", sondern um "wie". Ein Teilnehmer zeigt live, wie er mit einem cleveren Prompt kreative Nutzenformulierungen für seinen Newsletter erstellt. Der Trick? Er fragt die KI: "Wenn ich dein Produkt als Pille schlucken würde, an welchen Szenarien würde ich erkennen, dass sie wirkt?" Das Ergebnis: Konkrete, lebendige Beispiele statt abstrakter Beschreibungen.

Doch dann wird es philosophisch. "Wie sehr repräsentieren KI-Texte noch meine eigene Person?", fragt einer der Teilnehmer. Eine Frage, die jeden von uns beschäftigen sollte. Die Antwort überrascht: Mit detailliert ausgearbeiteten Prompts und individuellen Stilbeschreibungen lässt sich die eigene Stimme durchaus bewahren. Ein Teilnehmer schwört auf das Wort "bodenständig" in seinen Prompts – was für ihn den Unterschied macht.

Praktisch wird es bei der Projektorganisation. Ein Teilnehmer erklärt, wie er ChatGPT-Projekte mit Markdown-Dateien, Briefings und Custom Instructions strukturiert. Die fünf Faktoren für effektive Prompts – Rolle, Kontext, Ziel, Stil und Format – werden zu wertvollen Werkzeugen für bessere Ergebnisse.

Besonders spannend: Die TYPO3-spezifischen Herausforderungen. Wie hilft KI beim Übergang vom Integrator zum Developer? Welche Tools unterstützen bei Extension-Entwicklung? Die Teilnehmer sprechen offen über Probleme mit verschiedenen Coding-Stilen, Dokumentation und die Realität, dass KI-Modelle manchmal nicht existierende ViewHelper erfinden.

Ein Höhepunkt ist die Diskussion über KI-Agents und Automatisierung. Tools wie Junie in PhpStorm, die eigenständig komplette Dateien erstellen und Pläne entwickeln, zeigen, wohin die Reise geht. Gleichzeitig kommen wichtige Datenschutzfragen auf – gerade bei Chatbot-Implementierungen für Kundenprojekte.

Was diese Runde besonders macht: Die Mischung aus verschiedenen Erfahrungsleveln. Während einer bereits drei KI-Abos parallel nutzt, experimentiert ein anderer gerade erst mit den Grundlagen. Jeder bringt andere Perspektiven mit, jeder lernt von den anderen.

Am Ende sind es nicht die großen Versprechen, die hängen bleiben, sondern die kleinen, praktischen Tricks. Wie KI bei Commit-Messages hilft. Welche Hosting-Provider gut mit neuen Tools harmonieren. Wie man Extension-Kickstarter sinnvoll einsetzt. Echte Lösungen für echte Probleme.

Nach über 2 Stunden ist klar: KI verändert nicht nur, wie wir Code schreiben oder Texte formulieren. Sie verändert, wie wir über unsere Arbeit denken. Die Frage ist nicht mehr, ob du KI nutzen solltest, sondern wie du sie so einsetzt, dass sie zu dir und deinem Workflow passt.

Du arbeitest mit TYPO3 und experimentierst mit KI? 
Du suchst den ehrlichen Austausch mit Kollegen, die in derselben Situation stecken wie du? 

In der AI Roundtable Community findest du genau das – ohne Bullshit, ohne Hypes, dafür mit echten Erfahrungen und praktischen Lösungen, die du sofort umsetzen kannst.

Werde Teil der Community und tausche dich mit Gleichgesinnten aus.

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Hi, ich bin Wolfgang.

Seit 2006 arbeite ich mit TYPO3. Nicht in der Theorie, sondern in echten Projekten mit echten Deadlines. Die Probleme, die du gerade hast, hatte ich wahrscheinlich schon dreimal.

Irgendwann habe ich angefangen, mein Wissen in Videokurse zu packen. Nicht weil ich gerne vor der Kamera stehe, sondern weil ich dieselben Fragen immer wieder gehört habe. Mittlerweile sind es Hunderte Videos geworden. Jedes Einzelne entstand aus einer konkreten Frage aus einem konkreten Projekt.

Was mich von einem YouTube-Tutorial unterscheidet: Ich kenne nicht nur die Lösung, sondern auch den Kontext. Warum etwas so funktioniert. Wann es nicht funktioniert. Und welche Fehler du dir sparen kannst, weil ich sie schon gemacht habe.

Als Mitglied im TYPO3 Education Committee sorge ich dafür, dass die Zertifizierungsprüfungen auf dem aktuellen Stand bleiben. Was dort geprüft wird, fließt direkt in meine Kurse ein.

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