Bash-Tipp: So änderst du Dateiendungen im Batch-Modus
Artikel vorlesen lassen
Wenn du mal eine ganze Reihe von Dateien hast, deren Endungen du ändern möchtest, kann das manuelle Umbenennen ganz schön mühsam werden. Zum Glück lässt sich das in der Shell super einfach und schnell erledigen – mit einem einzigen Befehl. Egal, ob es um .txt in .xlf, .csv in .json oder irgendeine andere Kombination geht, der Trick funktioniert für alle Dateiendungen.
Hier ein Beispiel, wie du alle .txt-Dateien in einem Verzeichnis in .xlf umbenennen kannst:
for file in *.txt; do mv "$file" "${file%.txt}.xlf"; done Was passiert hier genau?
- for file in *.txt: Dieser Teil des Befehls durchsucht das aktuelle Verzeichnis nach allen Dateien, die mit .txt enden. Du kannst .txt natürlich durch jede beliebige Endung ersetzen.
- mv "$file" "${file%.txt}.xlf": Der Befehl mv übernimmt das Umbenennen. ${file%.txt} entfernt die alte Endung, und .xlf wird hinzugefügt. Auch hier sind .txt und .xlf nur Platzhalter für die Endungen, die du ändern möchtest.
Falls du dir erst mal anschauen möchtest, welche Dateien betroffen sind, kannst du das Ganze auch testen, ohne die Dateien gleich umzubenennen. Verwende dafür einfach diesen Befehl:
for file in *.txt; do echo mv "$file" "${file%.txt}.xlf"; done Das listet dir alle Änderungen auf, ohne sie tatsächlich durchzuführen. So kannst du sicherstellen, dass alles passt, bevor du den Befehl richtig ausführst.
Dieser einfache Shell-Trick spart dir eine Menge Zeit und macht das Bearbeiten von vielen Dateien auf einmal richtig effizient.
ZurückDu hast eine Frage oder willst das Thema diskutieren?
Im Community Hub für TYPO3 kannst du dich mit anderen TYPO3 Anwendern austauschen. Und wenn du keine neuen Artikel verpassen willst: Der TYPO3 Newsletter kommt einmal im Monat, ohne Spam.
Hi, ich bin Wolfgang.
Seit 2006 arbeite ich mit TYPO3. Nicht in der Theorie, sondern in echten Projekten mit echten Deadlines. Die Probleme, die du gerade hast, hatte ich wahrscheinlich schon dreimal.
Irgendwann habe ich angefangen, mein Wissen in Videokurse zu packen. Nicht weil ich gerne vor der Kamera stehe, sondern weil ich dieselben Fragen immer wieder gehört habe. Mittlerweile sind es Hunderte Videos geworden. Jedes Einzelne entstand aus einer konkreten Frage aus einem konkreten Projekt.
Was mich von einem YouTube-Tutorial unterscheidet: Ich kenne nicht nur die Lösung, sondern auch den Kontext. Warum etwas so funktioniert. Wann es nicht funktioniert. Und welche Fehler du dir sparen kannst, weil ich sie schon gemacht habe.
Meine Teilnehmer nutzen mich als Sparringspartner. Nicht im Sinne von "ruf mich jederzeit an", sondern so: Du kommst mit einem konkreten Problem in die Live-Session, postest deine Frage in der Community oder schaust dir das passende Video an. Und bekommst eine Antwort, die funktioniert, weil sie aus der Praxis kommt.
Als Mitglied im TYPO3 Education & Certification Committee sorge ich dafür, dass die Zertifizierungsprüfungen auf dem aktuellen Stand bleiben. Was dort geprüft wird, fließt direkt in meine Kurse ein.