Meine 13 Standard WordPress-Plugins

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Nachdem ich in letzter Zeit vermehrt Kundenprojekte mit WordPress umgesetzte, haben sich einige Plugins als Quasi-Standard etabliert. Das heisst, diese Plugins habe ich in fast jedem Projekt in Verwendung.

Die Reihenfolge der Plugins in diesem Artikel ist rein zufällig und stellt keine Wertung dar 😉

Breadcrumb NavXT

Die einfachste Art, eine Breadcrumb-Navigation zu erzeugen. Man muss nur ein kleines Stückchen PHP-Code in einer Theme-Datei unterbringen, und die Breadcrumb-Navigation wird automatisch erstellt. Über die Plugin-Optionen kann man auf die Darstellung, die Verlinkung usw. weitreichenden Einfluss nehmen.
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Contact Form 7

Kontaktformulare lassen sich sehr einfach erzeugen, sogar beliebig viele. Diese lassen sich dann per Shortcode in beliebige Seiten oder Artikel einfügen. Außerdem hat man absolute Kontrolle über den erzeugten HTML-Code. Sehr praktisch, wenn man z.B. den Formularbaukasten von YAML verwenden will.
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Google XML Sitemaps

Um die Indizierung bei Google zu vereinfachen, empfiehlt es sich, über die Google Webmaster Tools eine XML-Sitemap einzureichen. Dieses Plugin erzeugt diese Sitemap automatisch und sendet auch eine Aktualisierung an Google bei neuen Artikeln oder Seiten.
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TinyMCE Advanced

Gerade wenn man Redakteure in WordPress einrichtet, bietet es sich an, den Funktionsumfang des TinyMCE ein wenig anzupassen, um den Redakteuren nur das zu zeigen, was sie wirklich brauchen. Mit diesem Plugin lässt sich der TinyMCE bequem konfigurieren.
Einziger Nachteil: ich konnte bisher nicht rausfinden, ob es möglich ist, für die verschiedenen Benutzergruppen verschiedene Konfigurationen zu erstellen.
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WP-Cleanumlauts2

In der Standardeinstellung von WordPress werden Umlaute in den Permalinks nicht korrekt umgewandelt. So wird ä zu a, ü zu u usw. Dieses Plugin behebt dieses Manko und wandelt ä zu ae, ü zu ue usw. um.
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WP-PageNavi

Fügt eine Seitennavigation ein, welche die WordPress-Standardlinks „Ältere Beiträge“ und „Neuere Beiträge“ durch Seitenzahlen ersetzt.
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wpSEO

Das meiner Meinung nach beste SEO-Plugin für WordPress. Gibt dem User weitreichende Kontrolle über die Erzeugung der Meta-Tags und über die Indizierung der Seiten durch Suchmaschinen. Das einzige kostenpflichtige Plugin in dieser Liste, aber die Investition lohnt sich meiner Meinung nach absolut.
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Yet Another Related Posts Plugin

Listet unter einem Artikel eine Liste ähnlicher Artikel auf. Man hat auch weitreichende Kontrolle über den erzeugten HTML-Code. Als kleines Schmankerl kann man die Liste auch gleich im RSS-Feed ausgeben lassen.
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wpTwitBox

Werkzeugkasten mit praktischen Tools rund um Twitter und Bit.ly Shortener. Neue Artikel können automatisch getwittert werden.
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Secure WordPress

Bietet umfangreiche Möglichkeiten, eine WordPress-Installation sicherer zu machen. Ein kleiner Schutz gegen Cracker & Co.
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Members

Gerade wenn man mehreren Usern die Möglichkeit gibt, neue Artikel zu erstellen, bieten die Standard-Benutzerrollen von WordPress nicht immer die richtigen Funktionen. Mit diesem Plugin lassen sich die Berechtigungen der einzelnen Benutzergruppen sehr fein einstellen.
Außerdem lassen sich damit auch sehr einfach Artikel oder Seiten im Zugriff beschränken, sodass sich sehr leicht bestimmte Inhalte nur für bestimmte Benutzergruppen freischalten lassen.
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Antispam Bee

Sobald man die Kommentarfunktion von WordPress nutzt, bekommt man früher oder später Probleme mit Spam. Dieses Plugin filtert zuverlässig Spamkommentare aus. Im Gegensatz zum bei WordPress mitgelieferten Akisment telefoniert dieses Plugin nicht nach Hause und schickt keine Daten in die USA.
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Subscribe To „Double-Opt-In“ Comments

Gibt Kommentatoren die Möglichkeit, sich per E-Mail über folgende Kommentare informieren zu lassen. Nutzt einen Double-Opt-In-Prozess und ist damit auch in Deutschland gesetzeskonform.
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Fazit

Diese 13 Plugins habe ich also in fast jeder WordPress-Installation drin.
Wie sieht das bei euch aus? Nutzt ihr die gleichen Plugins? Oder habt ihr vielleicht sogar bessere Alternativen?
Schreibt in den Kommentaren, welche Plugins ihr nutzt.

22 Gedanken zu “Meine 13 Standard WordPress-Plugins”

  1. Sehr informativ das ganze, die meisten Plugins kommen mir da doch sehr bekannt vor 😉

    Das, für mich neue, Plugin Social wird bei mir noch ausgetestet. Ähnlich wie wpTwitBox verbindet es sich nicht nur mit Twitter sondern auch mit Facebook …

    • Das habe ich erst gestern hier mal getestet -> hat leider nicht funktioniert. Aber bei Gelegenheit werde ich das mal bei einer saubereren WordPress-Installation testen, diese hier wurde im Laufe der Zeit ganz schön modifiziert, das laufen manche Sachen nicht mehr ganz rund.

    • Danke für die Tipps. Aber ist ein Plugin für YouTube wirklich noch nötig? Denn man kann doch einfach den neuen iframe-Code nehmen. CodeStyling Localization habe ich noch nie getestet, da ich eigentlich fast immer eigene Themes verwende, außer bei eigenen, weniger wichtigen Seiten, wo es „schnell gehen musste“ 😉

      • Klar, im Grunde hast Du Recht. Man benötigt eigentlich kein Plugin, zumindest nicht, wenn man als Webentwickler und Nerd selbst bloggt. Je nach Kompetenz des jeweiligen Kunden, der später Beiträge verfassen soll, ist es jedoch hin und wieder einfacher, einen schlanken Codeschnipsel einzubauen, wie z.B diesen hier.:

        [youtube]2aCc8vQmA3c[/youtube]

        Ziemlich übersichtlich und selbst für einen WP-Laien absolut machbar, sobald man ihm einmal gezeigt hat, wie man an den jeweiligen Videocode kommt. Funktioniert übrigens auch mit Vimeo.

        Und was die Übersetzungen angeht, so ist „Toolbox“ z.B. ein „nacktes“ Blank Theme auf HTML5-Basis, aus dem später eigene Themes gebaut werden können. Die Templates sind hier z.B. „out of the box“ auf englisch und können dann mit einem solchen Plugin leicht umgeschrieben werden. Find‘ ich recht praktisch muss ich sagen, alleine schon, weil man nicht alle Template-Dateien nach noch unübersetzten Abschnitten durchsuchen muss… 🙂

        • Hm, hört sich interessant an. Allerdings verwende ich seit kurzem eigentlich immer des Xtreme One Framework, das kommt schon mit ner deutschen Übersetzung daher. Sehr praktisch, irgendwann werde ich auch diese Seite mal darauf umstellen, wenn ich mal Zeit habe… nächstes Jahrtausend oder so…

  2. Zwei Plugins die mir in der Liste auf jeden Fall fehlen sind AntiVirus (wie wpSEO und AntispamBee auch von Sergej 🙂 ) und je nach Theme noch wpTouch für die mobilen Endgeräte.

    http://wpantivirus.de/
    http://wordpress.org/extend/plugins/wptouch/

    Für die richtige Verarbeitung der Umlaute gibt es meiner Meinung nach eine bessere Lösung, die zudem noch ohne Plugin auskommt.

    http://nikonierer.de/umlaute-url-wordpress-31-ohne-plugin/

    Zu YouTube:

    Viele wissen nicht das WordPress die Nutzung von oEmbed unterstützt und machen es sich unnötig kompliziert, dabei ist es doch sooo einfach: URL in den Editor kopieren, fertig!

    http://nikonierer.de/videos-wordpress-oembed/

    Ich hoffe dem einen oder anderen hilft das. 🙂

    Gruß Marcel

    • Stimmt, wpTouch habe ich bei ein paar Seiten auch drauf, das habe ich wohl übersehen. wpAntivirus werde ich mir mal anschauen, danke für den Tipp. Zu YouTube: wird da immer noch der alte Code verwendet, oder die iframe-Variante?

  3. Das Video wird per Object eingebunden. Ob und wann sich dies ändert weiß ich natürlich nicht. Auf jeden Fall hat diese Methode mehrere Vorteile:

    – Sie ist die einfachste und schnellste Möglichkeit der Einbindung.
    – Der genutzte Code zur Einbettung wird immer funktionieren, da er erst nachträglich generiert wird.
    – Selbst bei einem Tausch des Themes oder Änderungen am Layout lässt sich die Größe ganz einfach global für alle Videos in den Einstellungen anpassen.

  4. Hallo Wolfgang,

    eine sehr schöne Pluginliste die du da hast.
    Was hällst du von dem Plugin : SEO Content Control ?
    Ich finde das für Kunden auch sehr schön, da diese sich damit selber überprüfen können.
    wpSEO habe ich leider (schäm) noch nie getestet..

    Gruß Björn

    • Dieses Plugin kenne ich noch nicht, werde es mir aber mal anschauen, danke für den Tipp.

      wpSEO lohnt sich auf jeden Fall. Davor habe ich immer das All on One SEO Pack verwendet, aber wpSEO ist ne ganze Ecke besser. Ich habe die Investition bisher nicht bereut.

  5. Klasse Sammlung. Genau wie du, benutze ich das „Facebook , twitter , google-new button“-Plugin, wobei du die zwei Klickvariante benutzt. Gibt es die zwei Klickvariante mittlerweile als Plugin?

  6. Hallo,
    deine Liste der wichtigsten Plugins ist meiner sehr ähnlich 🙂

    Kennt jemand eine Möglichkeit bei „Contact Form 7“ dem -Tag eine weitere CSS-Klasse zu geben? Wäre der einfachste Weg um die YAML-CSS-Klasse „yform“ zu benutzen.

  7. Kann mich nur anschließen, meine Liste sieht sehr ähnlich aus. Gibt ein paar Basics an denen wohl kein Weg vorbei führt. Google XML Sitemaps kann man sich aber sparen wenn man wpSEO installiert, oder? Hab zwar kein wpSEO, aber gehe stark davon aus, dass es eine Sitemap erstellt. Jedenfalls macht das das WordPress SEO by Yoast. Nebenbei empfehle ich dieses Plugin als kostenlose Variante. Wirklich top.

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