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17. April 2009

Webdesign: besser mit Linux oder Windows arbeiten?

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Ich nutze inzwischen ja seit ein paar Jahren hauptsächlich Linux. Überzeugt haben mich damals vor allem die Stabilität des Systems (zur Zeit meines Umstiegs war noch Windows XP aktuell) und vor allem die Philosophie, die hinter diesem System steht. Freie Software, wobei „frei“ nicht nur im Sinne von „kostenlos“ gemeint ist, hat schon was. Außerdem lässt die Qualität der meisten Programme kaum Wünsche offen.

Zuerst habe ich natürlich fast alles unter Linux gemacht, auch das gestalten neuer Webseiten. Und in der Tat gibt es für Linux sehr viele, gute Programme, um Webseiten zu bauen, zum Beispiel Quanta Plus, Bluefish, Eclipe, Aptana und so weiter.

Was mir allerdings immer ein wenig gefehlt hat, war ein HTML-/CSS-Editor mit integrierter Vorschau, so dass man Änderungen im Code sofort live verfolgen kann. Quanta Plus bietet zwar, soweit ich weiß, diese Funktion, doch hat das bei mir aus irgendwelchen Gründen nie richtig funktioniert.

Ein anderes Problem war natürlich (wie so oft) der Internet Explorer aus Redmond. Zwar gibt es einige Möglichkeiten, den IE auch unter Linux zu nutzen (IEs4Linux, VMWare, Virtualbox), aber ich war mir trotzdem nie sicher, ob die Darstellung dann wirklich wie unter Windows aussieht. Und da Windows und der IE immer noch einen ziemlich großen Marktanteil haben, muss das natürlich beim Entwickeln einer Website berücksichtigt werden.

Kurz und gut: ich entschloss mich vor kurzem dazu, zumindest die Layout-Entwicklung wieder unter Windows vorzunehmen. Als Editor verwende ich inzwischen den WEBuilder, ein sehr guter HTML-/CSS-Editor mit integrierter Vorschau (umschaltbar zwischen IE und Firefox) und sehr vielen weiteren Funktionen zur Projektverwaltung.

Für die Grafikbearbeitung verwende ich hauptsächlich Fireworks (eigentlich schon seit Version 3), das ,meiner Meinung nach, beste Programm zu Erstellung von Webgrafiken.

Und das Testen der Seiten im IE ist jetzt natürlich auch schnell passiert, dank Tools wie des IETester sogar in mehreren Versionen.

Eine andere Sache ist die Programmierung von PHP-Applikationen. Es gibt  zwar seit einer Weile dank XAMPP eine einfache Möglichkeit, unter Windows einen lokalen Webserver zu installieren, aber spätestens wenn man per PHP Dateien und Ordner erzeugen/kopieren/verschieben will, muss man die Rechtevergabe in einem Unix-Dateisystem beachten. Insofern bietet es sich natürlich an, die PHP-Entwicklung gleich unter Linux vorzunehmen.

Mein Fazit also: Layout-Entwicklung unter Windows, PHP-Programmierung jedoch weiterhin unter Linux, da auch die meisten Webserver unter Unix/Linux laufen, und man so eine realistische Umgebung zum Testen hat.

Mich würde die Meinung der Leser hier interessieren: mit welchen Tools und unter welchem Betriebssystem erstellt ihr eure Seiten? Und warum gerade auf diese Art? Vielleicht kann ja der eine oder andere hier seinen Standpunkt darstellen.


Update:

Inzwischen bin ich seit Windows 7 wieder komplett auf Windows umgestiegen. Denn endlich ist Windows ein System, mit dem man arbeiten kann.

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  • webdesign linux

Kommentare

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Wolfgang Wagner

lebt in Friedrichshafen und arbeitet als Web Developer bei der TYPO3 Agentur jweiland.net in Filderstadt. Weitere Orte im Web: Twitter, Facebook, Videotraining zu TYPO3 8 LTS

Kommentare (20) Schreibe einen Kommentar

  1. Hi,

    ich finde es ein bisschen umstädlich immer zwischen zwei Systemen switchen zu müssen. Ich habe mit IEs4linux eigentlich ganz gute Erfahrungen gemacht. Hat bisher alles immer ausgesehen, wie auf ner Windows Kiste.

    Übrigens: Toller Blog, gleich mal RSS bookmarken 🙂

    Grüße, Chris

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    • Hi,
      das switchen ist für mich kein Problem. Kleinere Anpassungen im Layout lassen sich natürlich auch unter Linux erledigen. Aber die Hauptarbeit mache ich lieber unter Windows. Vielleicht gibt es irgendwann mal für Linux entsprechend gute Programme, darauf hoffe ich zumindest.

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  2. Ich arbeite ausschließlich im Design mit Microsoft Produkten, Script Programmierung wird auf unserem Apache Server der mit Linux läuft getestet. Die ganze Zeit zwischen Systemen zu Switchen macht für mich überhaupt keinen Sinn!

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    • Das ist ja im Prinzip auch meine Vorgehensweise. Design unter Windows, Skripting unter Linux. Ich mache eigentlich ein Layout erst zu 95% fertig, bevor ich in den Skripting-Bereich gehe.

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  3. Ich bin grad durch Zufall auf diesen Artikel gestoßen und freue mich irrwitzig. Ich lasse gern jedem seine eigenen Vorlieben. Für Frontend Development gibt es meiner Ansicht nach allerdings nur ein System: Macs. Das hat jetzt rein gar nichts mit dem langweiligen Win/Linux/Mac bashing zu tun, sondern lediglich mit der Tatsache „Workflow“ und „Programme“.

    Allein im Frontend Bereich lässt sich durch CSSEdit die Arbeitszeit so drastisch verkürzen, das es schon fast an „dummheit“ grenzt, das ich dafür Jahrelang die Firefox extension und einen regulären Editor verwendet habe. Gerade bei CM-Systemen, wo man viele der #IDs und .Klassen nicht kennt, ein unabdingbares Tool.

    Weiter gehts mit der Eier legenden Woll-Milch-Sau, Coda. Ein Editor den ich Jahre lang verzweifelt gesucht und irgendwann gefunden hatte. Egal ob html, js, xml, as oder php – eine perfekte/anpassbare Syntaxhighlighting-Funktion, Snippets, Code-folding, Code verfollständigung, integrierter FTP, etc. etc.

    Bei Grafikprogrammen scheiden sich die Geister. Ich bin erst letztes Jahr auf CS4 umgestiegen, davor hatte ich auch noch dual mit Windows gearbeitet, einfach weil mir ein Doppelpack an Lizenzen zu teuer war. Das Manko IE6 ist natürlich ein berechtigter Einwand, schließlich ist es unabdingbar seine Seiten auf den „crappest Browser since …“ zu testen. Ich gestehe das es auf dem Mac hierfür keine „sinnvolle“ Alternative gibt, jedenfalls nicht für Web2.0 basierende Seiten. Es gibt zwar IE4Mac, allerdings läuft das mehr lala. Browsershots und Co. stellen für mich keine Alternative dar. Wenn man nur ein paar Divs und eine unspektakuläre Produktion hat, dann mag das funktionieren, bei umfangreicheren Layouts und Projekten stößt man damit allerdings schon im Anfangsstadion an seine Grenzen.

    Wobei – zum Thema IE6 lässt sich ja eins ganz klar festhalten. Sauberer, valider strict code und ein paar „übliche“ CSS Hacks und man hat eh nur noch hier und dort ein paar Boxmodel Bugs zu fixen. Ich habe mir für den IE6 inzwischen einen alten MacMini angeschaft, auf dem Windows installiert ist – eine Dose, sprich ein PC wär mir dafür einfach zu groß.

    Größter Vorteil meiner Ansicht nach, von Macs gegenüber PCs ist die Geschwindigkeit auf Dauer. Ich kann mich noch gut an die Zeiten erinnern, wo mir schon nach einem Jahr bewusst wurde: „Jetzt darfst du deine Kiste mal wieder neu aufziehen“ oder „langsam wirds Zeit für neue Hardware“. Windows ist, wie gesagt das Bashing aussen vor gelassen, einfach crap was das Speichermanagement angeht und viel zu Ressourcenintensiv. Sprich ich kam auch nicht günstiger zu Windowszeiten weg, da einfach in kürzeren Abständen neue Hardware anfiehl.

    Letztendlich kommt es ja nicht auf die Hardware an, sondern auf die eigenen Fähigkeiten. Ich kenne Leute die mit Notepad und irrwitzigen Nieschen-Grafikprogrammen, Seiten für die größten Firmen erstellen – warum ? Weil Innovation, Perfektion und Verständnis sowie Wissen eben nicht abhängig vom Betriebssystem sind. Letztendlich ist es nur die eigene Vorliebe und der Workflow, der einen zu einem die Systemzugehörigkeit beschafft.

    Cheers Ben

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    • Der Mac ist sicher ein interessantes System (schon allein deshalb, weil Mac OS X auf Unix basiert).
      Aber ich persönlich finde die Preise einfach überteuert. Und das man mit Windows ständig neue Hardware benötigt, kann ich nicht so ganz nachvollziehen. In der Zeit von 1999 bis jetzt habe ich 3 neue PCs gekauft (eigentlich selber zusammengebaut), und der letzte auch nur, weil das alte Mainboard seinen Geist aufgab. Ab und zu wird mal eine größere Festplatte angeschafft oder ein neuer DVD-Brenner, aber das wird auch auf dem Mac üblich sein.
      Durch die hohen Preise kann sich einfach auch nicht jeder einen Mac leisten.
      Aber wie du schon sagtest, letztendlich muss jeder seinen eigenen Weg finden. Ich bin mit meiner Lösung zur Zeit zufrieden.

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  4. Hallo,
    Ich habe hier bei mir privat ein sehr komplexes Entwicklungssystem angelehnt an die Umgebung im Büro. Zum einen weil es mir sehr viel Spass macht in und mit Netzwerken zu arbeiten und diese auch Administrieren zu können. Und zum anderen weil man so recht bequem arbeiten kann :).
    Grundlage der Umgebung ist zum einen ein VMWare Server (ne ganz kleine Kiste mit gesunder Ausstattung im Flur) und darin dann ein paar VMs. Und zum anderen ist auf dem VMWare Server eine Astaro Firewall als Virtuelle Maschine angelegt. Die Astaro hat bei mir 2 Aufgaben. Ganz klar Thema Sicherheit. Auch ein privates Netzwerk gehört abgesichert. Die Astaro bringt aber auch gleich noch einen ausgewachsenen DNS mit. Dieser ist sehr von Vorteil wenn man Projekte auch mal live testen möchte. So erspart man sich das umbiegen der NS Einträge in der /etc/hosts. Vor allem wenn man mit mehreren Betriebssystemen diese Projekte testen möchte. So braucht man die NS Einstellungen nur einmal vornehmen und diese gelten dann überall im eigenen Netzwerk.
    Im VMWare Server sind dann auch gleich noch ein paar Webserver angelegt. Die Anzahl ist stark schwankend. Je nach Bedarf kann ich hier Modifikationen vornehmen oder auch mal einen neuen aufsetzen wenn ich für ein Projekt eine spezialisierte Umgebung benötige. Dies ist aufgrund der Virtualisierung auch nicht mal zeitaufwändig. Generell setze ich als Serverbetriebssystem ein Ubuntu ein. Hier habe ich mehrere VMs mit den unterschiedlichsten Versionen schon vorbereitet liegen die ich bei Bedarf nur noch Klonen brauche und ins Netzwerk einsetzen muss.
    Auch ein WindowsXP wird über den VMWare Server virtualisiert und per Remotedesktop kann ich dann auch ganz bequem von meinem MacBook aus zugreifen. Ja, es gibt den Remotedesktopclient auch für Mac OSX. Sogar direkt von Microsoft. Und ich muss ganz ehrlich zugeben. Dieser bedient sich wesentlich flüssiger und komfortabler als das ganze VNC-gedöns. Per WLan merkt man hier keinen Unterschied zu einem tatsächlich vorhandenen PC. So kann ich dann eben auch Webprojekte im IE6, IE7 und mittlerweile IE8 testen.
    Als Workstation dient mir ein MacBookPro. Als Entwicklungsumgebung bevorzuge ich privat Coda und Adobe CS3. Außerdem noch Cinema 4D und Final Cut Studio falls sich mal was bewegen muss :). Auf CS4 werde ich erstmal nicht umsteigen. Der Bedarf rechtfertigt derzeit noch nicht die Kosten.
    Da ich beruflich aber auch mal auf Windowsumgebungen programmierung muss, befindet sich auch noch ein WindowsServer 2003 samt SQL-Server in meinem Sammelsurium an VM’s. Natürlich samt .NET Entwicklungsumgebung. Auch diese lässt sich super über den RemoteDesktop bedienen.
    Im Büro bin ich leider (noch) nicht mit einem Mac gesegnet und setze hier WindowsXP ein. Als Entwicklungsumgebung dient hier dann ein NuShere PHPed. Dies ist auf Windowssystemen der für mich beste Editor. Sehr komfortabel zu bedienen und kann so ziemlich alles. Sogar mehr als mein geliebtes Coda. Kostet aber auch um einiges mehr als Coda.
    Wer jetzt denkt das da im Flur ein dicker Rechner stehen muss der ist so direkt mal auf dem Holzweg. Die reinen Hardwarekosten für solch einen Rechner belaufen sich auf rund 400 Euro. Das teuerste war dann aber auch schon das Gehäuse. Schick sollte es schliesslich aussehen wenn’s da im Flur schon rumsteht.
    Für die Datensicherung habe ich zum einen das Raidsystem vom Server und nochmal 2 externe Festplatten auf dem die wichtigsten VM’s regelmässig gesichert werden.
    Auf dem MacBook habe ich selber keinen Serverdienst laufen. Wenn ich mal von außerhalb an mein Netzwerk muss dann geschieht dies per VPN welches mir die Astaro zur Verfügung stellt.
    Lizenzkosten entstehen bei mir nur durch die Windowsinstallationen bzw. die eingesetzten Programme. Sämtliche Serverdienste (Astaro, VMWare und Communigate) gibt es als OpenSource Versionen bei den entsprechenden Herstellern. Diese sind lediglich abgespeckt in der Anzahl der Clients die auf die entsprechenden Dienste zugreifen dürfen.

    Hm, nun ist es doch etwas länger geworden als ursprünglich geplant. Aber vielleicht konnte ich dem ein oder anderen eine kostengünstige Alternative nennen um bequem arbeiten zu können, ohne viel Geld dafür ausgeben zu müssen.

    Grüße Thoralf

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    • Das hört sich wirklich sehr interessant an, ich muss mir mal in Ruhe die von dir eingesetzten Programme anschauen.
      Bei mir kristallisiert sich zur Zeit folgendes heraus: beruflich arbeite ich zur Zeit eher mit Windows, privat bleibt natürlich Linux erste Wahl. Und da ich auf beiden Systemen teilweise die gleichen Programme einsetzen kann, ist bei Bedarf auch der Datenaustausch kein Problem.

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  5. Ich habe lange http://tredosoft.com/Multiple_IE eingesetzt. Sehr gut falls mal IE Versionen < 5 benötigt werden. Zudem werden hier die orginal Engines der IE’s genutzt. Allerdings gibt es noch keine IE8 Version.

    @Wolfgang, falls Du noch mehr Infos zu der von mir eingesetzten Umgebung brauchst schreib mir einfach ne Mail. Die Adresse hast Du ja.

    Zu PHPed hab ich noch vergessen zu erwähnen das dieser Dateiübergreifend nach includeten Functionen suchen kann. Keine Ahnung wie das im Fachjargon heist aber das ganze funktioniert so: Wenn ich in einem php file eine selbstgeschriebene funktion nutze die in einer anderen Datei liegt so kann ich per strg+klick auf den namen die Datei mit der deklaration zugreifen. Sehr nette funktion die einem sehr das Suchen und Auffinden in umfangreichen fremden Projekten erleichtert. Funktioniert sogar mit den Funktionsaufrufen aus Typo3 heraus.

    Grüße, Thoralf

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    • Momentan wäre mir eine Arbeitsumgebung, wie du sie hast, ein wenig zu aufwendig. Aber ich habe die Sache mal im Hinterkopf gespeichert, wer weiß, ob ich das in Zukunft mal brauchen kann. 🙂

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  6. Ich schließe mich Benjamin an. Wenn ich keinen Mac zur Verfügung habe, was glücklicherweise recht selten passiert, dient mir ein Ubuntu hervorragend. Mit Windows kann ich nicht so richtig arbeiten, es fehlt einfach an zu vielen Stellen, die meinen Workflow so sehr ausbremsen, dass ich die Lust am Arbeiten verliere.

    Ist natürlich alles, wie du schon sagtest, Geschmackssache, aber Windows find ich einfach doof :-D. Selbst das für Windows-Verhältnisse gar nicht mal so schlechte Windows 7 ist in meinen Augen nur als Grundlage für Textverarbeitung und Konsorten nutzbar. Und insbesondere für Webentwicklung sehe ich keine Alternative zu Mac OS. Selbst Linux kommt da nicht ran. Denken wir allein an TextMate, der eierlegenden Wollmilchsau unter den Texteditoren.

    Lieber Wolfgang, ich rate dir, leih dir irgendwo einen Mac und arbeite damit einige Wochen, du wirst nie wieder wechseln wollen. Dieses Phänomen hab ich nun mehrfach erlebt. Jeder, der einen Mac einige Tage/Wochen genutzt hat, wollte nie wieder etwas anderes haben. Und der Preis relativiert sich ganz schnell, wenn die Arbeit flotter von der Hand geht, oder?

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    • Momentan sind es nicht nur die Kosten der Hardware, die mich von einem Wechsel abhalten, auch die KOsten der dann teilweise neu anzuschaffenden Software wären nicht zu verachten.

      Aber mal ehrlich: auf welchem System man arbeitet, ist doch eigentlich zweitrangig. Nur weil ich lieber auf Windows/MacOS/Linux arbeite, heisst das ja nicht, dass ich deshalb besser bin.

      Und die Tools, die es unter Windows gibt, müssen sich glaube ich nicht vor anderen Betriebssystemen verstecken, siehe z.B. Fireworks.

      Versteht mich nicht falsch, ich bin keine Windows-Fan, ich habe lange liebend gerne Linux genutzt, und ein paar Apple-Produkte besitze ich auch. Aber ich nutze immer das, was für mich momentan am effektivsten und günstigsten ist, und zur Zeit ist das halt Windows. In 2-3 Jahren kann das auch wieder anders aussehen.

      Perfekt wäre es ja, wenn es die Creative Suite endlich für Linux geben würde 😉

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      • Wer hat denn irgendwas davon gesagt, dass jemand besser ist, wenn er ein bestimmtes System bevorzugt? 🙂 Niemand, richtig.

        Und nein, es ist wirklich nicht zweitrangig, auf welchem System man arbeitet. Wenn das so zweitrangig wäre, würden ja nicht jede Menge Nutzer von Windows abwandern. Und bspw. Fireworks gibt es natürlich auch für den Mac. So wie alle Tools von Adobe.

        Wenn ich mir vorstelle, ich müsste spontan auf Tools wie Quicklook oder Exposé (eingebaute Features von OS X) oder meinen heißgeliebten Alfred (www.alfredapp.com) verzichten… nein, unvorstellbar. Kein vollwertiges UNIX im Hintergrund? Unmöglich. Ohne wget, curl, cat und grep kann ich nicht vernünftig arbeiten. Allein das ist im Webdevelopment schon ein Ausschlussgrund für Windows. Und Linux mangelt es eben leider immer noch an der Unterstützung seitens der kommerziellen Softwarehersteller.

        Aus Gründen des Geizes versuche ich gerade, ein Notebook ohne Apple-Logo zu betreiben. Auf diesem eigentlich recht schicken 11″-Notebook von Lenovo hab ich Windows 7 und Ubuntu 10.10 laufen. Und eigentlich bin ich zufrieden, eigentlich… uneigentlich sieht es so aus, dass es Windows an den o.g. Tools mangelt und Linux Probleme mit der Hardware hat, genauer gesagt dem Suspend-To-RAM und dem Multitouch-Touchpad. Das sind Dinge, die ich unter OS X einfach nicht kenne, da funktioniert alles einwandfrei. Ulkig zu beobachten ist, dass Nutzer von Nicht-Apple-Notebooks Multitouch scheinbar als nice-to-have, aber verzichtbar einstufen. Für mich als jahrelangen Apple-Nutzer ist das essenziell, ohne kann ich gar nicht leben. Oder eben das Suspend-to-RAM. Die meisten Windows-Notebook-Nutzer die ich kenne, fahren ihren Computer runter, wenn sie für den Tag fertig sind. Auf die Idee käme ich gar nicht. Die Kiste wird schlafen geschickt und Feierabend. Am nächsten Morgen drücke ich eine Taste, gebe mein Passwort ein und kann an der Stelle weiter arbeiten, an der ich am Vorabend aufgehört hab. Standby-Verbrauch? 0,1 Watt…

        Ach ja, schicker Font hier im Kommentarfeld. Consolas… merke ich mir.

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        • Stimmt schon, die Konsole vermisse ich manchmal schon unter Windows. Und die Kommandozeile ist dafür nicht wirklich ein Ersatz.
          Daher genieße ich es richtig, auf die meisten meiner Seiten auch per SSH zugreifen zu können, und so mache ich so Sachen wie ein TYPO3-Update dann wieder auf ner Linux-Konsole 🙂

          Kann gut sein, dass ich mal auf nen Mac wechsle, aber da muss ich echt ein paar tausend Euro übrig haben, um sowohl Hard- als auch Software zu kaufen.

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          • Genau, SSH wäre der nächste Punkt. Ein Zusatzprogramm à la PuTTY um so was essenzielles wie SSH zu benutzen? Na Prost… egal ;-).

            Dieser Font, Consolas, ist der frei? Finde hier nur einen, der von MS erstellt und mit dem Visual Studio zusammen ausgeliefert wird. Der wird wohl nicht so ohne weiteres nutzbar sein, oder? Woher hast du ihn? Da ich diese Zeilen auf einem Mac tippe und somit natürlich kein Visual Studio installiert hab, muss dein Blog das Ding ja irgendwie ausliefern.

  7. Jo, Putty habe ich auch 😉

    Der Font ist soweit ich weiß bei Windows mit dabei, zumindest bei den Win 7, die ich hier laufen habe. Fonts ausliefern tue ich hier nicht, verwende eigentlich nur auf den meisten Systemen verfügbare. Die CSS-Definition für die Textarea sieht so aus:

    Consolas,“Lucida Console“,“Andale Mono“,“Bitstream Vera Sans Mono“,“Courier New“,Courier;

    Vielleicht ist einer von denen ein Mac-Font?

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  8. Hallo,

    also ich kann dieses nicht ganz noch vollziehen zum einen in Bluefish kann man sich das wunderbar im Browser anschauen gerade CSS in Eclipse kann man css in einer Vorschau betrachten und zum alles andere ob php oder Java etc. Und dann gibt es noch Wine wo der IE enthalten ist oder man installiert ihm nach so kann man ohne weiteres die Seiten dort auch betrachten.

    Es ist zwar meine Meinung aber es gibt viele andere die dieses genauso sehen Linux hat schon längst Windows überholt zu dem sind Programme zum teil um einiges Besser als die Kommerzionelle

    Adobe Photoshop – Gimp hat mehr Funktionen und Erweiterbar

    Maya – Autodesk 3DS Max – Blender beide Programme können Blender nicht mehr das Wasser reichen

    Gleiches sieht es in allen anderen Bereichen aus.

    Ich hatte neugierhalber Windows 7 mal gestestet, es verbraucht schonmal enorm viel Speicher in der Grundinstallation mit Updates ist man dann schon fast bei 20 GB das nimmt noch nicht mal meinLinux mit allen Updates und Softwareanwendungen ein. Und dann einfrieren des Bildschirmes ob es IE oder ander Programme sind. Ich habe einen Quadcore, 8 GB RAM, 1 GB Grafikkarte 2 schnelle HDs mit mindesten 16 MB Cache und trotzdem hängt es überall. Windows ist keine Alternative mehr oder das Betriebssystem.

    Wie gesagt ist mein Standpunkt.

    LG

    Jack Sun

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  9. „Außerdem lässt [unter Linux] die Qualität der meisten Programme kaum Wünsche offen.“

    Das ist eine infame lüge. Jeder der von Windows kommt und Linux ausprobiert, weiß das.

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    • a) Dieser Artikel ist von 2009!
      b) Das als „infame Lüge“ zu bezeichnen, ist schon extrem frech! Hast du ne Meise? Respektiere einfach die Meinung anderer und bleibe bei sachlichen Diskussionen, du Honk!

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    • Eine infame Lüge? Wie kommst du zu so einer Aussage? Wenn ich mir das Flickzeug angucke, was es für Windows so gibt, wird wohl eher umgekehrt ein Schuh draus. Bei vielen Anwendungen frage ich mich ernsthaft, ob das UI von einem dreijährigen entwickelt wurde. Bei Linux ist das nicht unbedingt besser, aber gefühlt, subjektiv … doch, ist es.

      Ansonsten pflichte ich Wolfgang hier aber auch bei. Das als infame Lüge darzustellen ist einfach nur frech. Es ist eine subjektive (!) Meinung und diese steht jedem zu. Wie schon gesagt, ich empfinde die Softwarequalität unter Windows als äußerst gruselig. Viele würden mir da sicherlich widersprechen, aber so ist es halt. Es ist mein Eindruck. Subjektiv.

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