Was passiert, wenn TYPO3-Profis offen über Geld reden
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Stundensätze, Preiserhöhungen, Flatrate-Modelle und das Recht, Nein zu sagen: Beim Business Roundtable im März haben TYPO3-Profis offen über die Themen gesprochen, die sonst unter den Tisch fallen.
Über Geld spricht man nicht. Oder doch?
Preise sind eines der Themen, über die in unserer Branche kaum offen gesprochen wird. Was verlangst du pro Stunde? Hast du deine Preise in den letzten zwölf Monaten erhöht? Und wie fühlt es sich an, wenn du einem Kunden deinen Stundensatz nennst?
Genau darüber haben wir beim Business Roundtable Anfang März geredet. Offen, ehrlich und ohne Verkaufsagenda. Mit einer anonymen Umfrage als Einstieg und einer Diskussion, die knapp anderthalb Stunden ging.
Hier ein Einblick in die Themen, die auf den Tisch kamen.
Stundensätze: Was traust du dich zu verlangen?
Wir haben mit einer anonymen Umfrage gestartet. Die Ergebnisse haben gezeigt: Zwischen "sich sicher fühlen" und "optimal kalkulieren" liegt oft eine größere Lücke als gedacht.
Es ging um die Frage, woran du erkennst, ob dein Preis stimmt. Und darum, ob es in der digitalen Arbeitswelt noch einen Unterschied macht, wo du sitzt.
Preiserhöhungen: Einfacher als gedacht
Mehrere Teilnehmer haben ihre Preise in den letzten Monaten angehoben. Und es kam anders, als viele erwartet hatten. Dazu gab es einen kleinen psychologischen Trick bei der Wortwahl, der den Unterschied machen kann.
Festpreise, Flatrates und das Ende der Stundenabrechnung
Ein großer Block drehte sich um die Frage: Stundensatz oder Pauschalpreis? Und ob es Modelle gibt, bei denen beide Seiten gewinnen. Ein Teilnehmer stellte ein konkretes Flatrate-Modell vor, das genau das schafft. Die Diskussion darüber war einer der spannendsten Teile des Abends.
Nein sagen: Die unterschätzte Business-Kompetenz
Ein Thema, das viele bewegt hat: Wann und wie sage ich Nein zu einem Kunden? Es ging um Warnsignale, Bauchgefühl und die Erfahrung, dass eine Absage manchmal die beste Business-Entscheidung ist.
Website-Texte: Sprichst du über dich oder über deinen Kunden?
Zum Abschluss ging es um einen Fehler, den fast jeder kennt: Websites, die mehr über den Anbieter erzählen als über den Nutzen für den Besucher. Und um einen konkreten Ansatz, das zu ändern.
Und dann war da noch: Money Mindset
Zwischendurch tauchte ein Thema auf, das unter der Oberfläche mitschwingt: die eigene Einstellung zu Geld. Prägungen aus der Kindheit, das schlechte Gewissen beim Abrechnen, die Tendenz, Support zu verschenken. Kurz angerissen, aber für viele ein Denkanstoß.
Das nächste Treffen steht fest
Der nächste Business Roundtable findet am Dienstag, 7. April um 16:30 Uhr statt.
Um teilzunehmen, musst du Mitglied der Community sein. Es gibt eine monatliche Mitgliedschaft für 10 Dollar oder eine Jahresmitgliedschaft für 100 Dollar. Du kannst also einfach mal für 10 Dollar reinschnuppern. Wenn du merkst, das passt, bleibst du dabei. Wenn nicht, kannst du die Mitgliedschaft jederzeit wieder beenden.
Das Feedback der Teilnehmer spricht für sich: Der Austausch gibt Inspiration und Denkanstöße, die noch Tage nachwirken. Und manchmal reicht ein einziger Satz, um eine Entscheidung zu treffen, die du seit Wochen aufschiebst.
Wenn du beim nächsten Mal dabei sein willst und erleben möchtest, wie offen und ehrlich dieser Austausch ist, findest du alle Infos zur Mitgliedschaft und den kommenden Terminen hier.
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Hi, ich bin Wolfgang.
Seit 2006 arbeite ich mit TYPO3. Nicht in der Theorie, sondern in echten Projekten mit echten Deadlines. Die Probleme, die du gerade hast, hatte ich wahrscheinlich schon dreimal.
Irgendwann habe ich angefangen, mein Wissen in Videokurse zu packen. Nicht weil ich gerne vor der Kamera stehe, sondern weil ich dieselben Fragen immer wieder gehört habe. Mittlerweile sind es Hunderte Videos geworden. Jedes Einzelne entstand aus einer konkreten Frage aus einem konkreten Projekt.
Was mich von einem YouTube-Tutorial unterscheidet: Ich kenne nicht nur die Lösung, sondern auch den Kontext. Warum etwas so funktioniert. Wann es nicht funktioniert. Und welche Fehler du dir sparen kannst, weil ich sie schon gemacht habe.
Meine Teilnehmer nutzen mich als Sparringspartner. Nicht im Sinne von "ruf mich jederzeit an", sondern so: Du kommst mit einem konkreten Problem in die Live-Session, postest deine Frage in der Community oder schaust dir das passende Video an. Und bekommst eine Antwort, die funktioniert, weil sie aus der Praxis kommt.
Als Mitglied im TYPO3 Education & Certification Committee sorge ich dafür, dass die Zertifizierungsprüfungen auf dem aktuellen Stand bleiben. Was dort geprüft wird, fließt direkt in meine Kurse ein.