KI im TYPO3-Alltag: Wer jetzt nicht einsteigt, hat bald ein Problem
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Site Sets in 4 Minuten statt zwei Stunden. Das ist kein Trick, das ist KI-Unterstützung im TYPO3-Alltag. Wer das noch ignoriert, verliert Schritt für Schritt den Wettbewerb.
Gestern habe ich bei einem TYPO3-Upgrade von Version 12 auf 14 die Umstellung auf Site Sets in drei bis vier Minuten erledigt. Manuell brauche ich dafür bei kleinen Instanzen mindestens eine halbe Stunde. Bei größeren Projekten auch mal zwei bis drei Stunden.
Das ist kein Einzelfall. Das ist mein Alltag seit einigen Monaten.
Und trotzdem höre ich immer wieder von Integratoren, die KI-Tools konsequent meiden. Ich halte das für einen schweren Fehler.
Warum viele noch zögern
Die Vorbehalte sind nachvollziehbar. Viele können ihre Aufgaben bisher prima manuell erledigen, warum also etwas ändern? Andere vertrauen dem generierten Code nicht.
Das zweite Argument ist berechtigt. Generierten Code blind zu übernehmen wäre tatsächlich fahrlässig. Man muss wissen, was man tut, und prüfen, was die KI liefert. Halluzinationen gibt es, und sie können teuer werden.
Aber das ist kein Argument gegen KI-Tools. Das ist ein Argument für eine vernünftige Arbeitsweise damit.
KI ist ein Werkzeug. Wie ein Schraubenzieher: nützlich, wenn man ihn richtig einsetzt. Wertlos oder gefährlich, wenn man ihn falsch anwendet.
Der Wettbewerbsvorteil ist real
Wer KI-Tools in seinen Workflow integriert, ist schlicht schneller. Das hat konkrete Auswirkungen auf das Geschäft.
Der Unterschied zwischen einem Entwickler, der für eine Aufgabe 5 Tage braucht, und einem, der dafür 3 Wochen braucht, ist enorm. Nicht nur für den Kunden, auch für den Integrator selbst.
Und nein: Schneller zu sein bedeutet nicht, dass man weniger verlangen kann. Der Wert einer Lösung ändert sich nicht dadurch, wie lange man daran gesessen hat. Wenn ich ein komplexes Feature in zwei Tagen liefere statt in drei Wochen, kann ich sogar mehr verlangen, weil der Kunde das Ergebnis früher hat. Das ist kein Nachteil, das ist eine stärkere Verhandlungsposition.
Zusätzlich können Integratoren plötzlich Dinge anbieten, die vorher aus Zeitgründen nicht drin waren. Kleinere Optimierungen, die sich früher nicht gelohnt haben. Schnelle Prototypen. Dinge, die vorher an der Kalkulation gescheitert wären.
Wo KI im TYPO3-Alltag wirklich hilft
Ich rede nicht von abstrakten Möglichkeiten. Hier sind Aufgaben, bei denen ich konkret Zeit spare:
Content Blocks erstellen: Eine KI, die mit den richtigen Informationen zur TYPO3-Struktur gefüttert ist, generiert ungefähr 95 % des nötigen Codes in Sekunden. Man gibt an, was der Content Block können soll, wie er aussehen soll und wie die Frontend-Ausgabe aussehen soll. Den Rest erledigt die KI. Was bleibt, ist Feintuning.
TCA-Erweiterungen: Früher mühsam und fehleranfällig. Heute in einem Bruchteil der Zeit.
CSS und JavaScript: Anpassungen, Optimierungen, Debugging. Das geht deutlich schneller.
jQuery-Migration zu VanillaJS: Eine Aufgabe, die viele Integratoren vor sich herschieben, weil sie zeitaufwendig ist. Mit KI-Unterstützung ist das plötzlich kein Projekt mehr, das wochenlang auf der Liste steht.
Upgrades: Das Site-Sets-Beispiel von oben ist kein Sonderfall. Ähnliche Zeitersparnisse gibt es bei vielen Upgrade-Aufgaben.
Wie anfangen?
Es gibt nicht den einen richtigen Einstieg. Die Tools sind vielfältig: Claude Code, der AI Assistant in PhpStorm, Editoren wie Cursor, Windsurf oder Codex. Jeder hat andere Stärken, und jeder Integrator arbeitet anders.
Mein persönlicher Weg ist Claude Code, ergänzt um Skills für typische TYPO3-Aufgaben. Aber das muss nicht für jeden passen.
Was hilft: einfach anfangen. Ein paar YouTube-Videos anschauen, mit Leuten reden, die das schon machen, ein konkretes Projekt nehmen und ausprobieren. Das Angebot an Tutorials ist inzwischen enorm.
Wer einen ersten Überblick haben möchte, was sich in meinem TYPO3-Alltag mit KI verändert hat: Ich habe das in einem früheren Artikel beschrieben.
Das Fazit bleibt klar: Wer als TYPO3-Integrator KI-Tools weiter ignoriert, verliert Schritt für Schritt den Anschluss an die, die sie nutzen. Nicht weil die anderen schlauer sind, sondern weil sie einfach schneller liefern.
Wenn du jetzt anfangen willst
Der häufigste Grund, warum Integratoren trotz Interesse nicht einsteigen, ist nicht Skepsis. Es ist die Frage: "Womit fange ich konkret an?"
Ich habe dafür eine Checkliste zusammengestellt. Fünf Aufgaben aus dem echten TYPO3-Alltag, jede mit einer fertigen Prompt-Vorlage, die du direkt verwenden kannst. Kein Einarbeiten, kein Probieren auf gut Glück.
Die Aufgaben sind: Content Block erstellen, TCA-Feld ergänzen, CSS debuggen oder neu schreiben, jQuery-Code zu VanillaJS migrieren, Sitepackage auf Site Sets umstellen.
Wenn du gerade sagst "Ich habe keine Zeit, mich da einzuarbeiten": Das ist genau der Punkt. Die Prompts sind dafür gemacht, dass du keine Zeit mit Einarbeiten verbringen musst. Du nimmst die Vorlage, passt sie auf dein Projekt an, führst sie aus. Das Ergebnis prüfst du. Fertig.
Kein Newsletter, keine regelmäßigen Mails. Du trägst dich ein, bekommst die Checkliste per Mail und kannst dich danach jederzeit mit einem Klick austragen.
5 Prompts, die deinen TYPO3-Alltag sofort schneller machen
Trag dich ein und ich schicke dir die Checkliste mit fertigen Prompt-Vorlagen für Content Blocks, TCA, CSS-Debugging und Site-Sets-Migration.
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