Twitter-Umfrage: Web-Apps oder Desktop-Apps?

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Vor ein paar Tagen habe ich via twtpoll eine kleine Umfrage gestartet: Nutzt ihr lieber Web-Apps oder klassische Desktop-Apps?

Grund der Umfrage: reine Neugier 😉

Die Umfrage lief ca. 3 Tage, und es haben sich tatsÀchlich 50 Personen daran beteiligt. Auf diesem Wege mal ein herzliches Dankeschön!

Hier das Ergebnis:

  1. Ja, nutze ich. (68%, 34 Stimmen)
  2. Nein, nutze ich nicht (28%, 14 Stimmen)
  3. Habe ich noch nicht ausprobiert (4%, 2 Stimmen)

Ein Ergebnis in dieser Richtung hatte ich eigentlich schon fast erwartet. Da viele meiner Follower aus der IT/Webdesign-Ecke kommen, mĂŒssen manche zwangslĂ€ufig auch unterwegs online sein, zum Beispiel bei Kundenterminen. Und genau da spielen meiner Meinung nach webbasierte Applikationen ihre StĂ€rke aus. In der VerfĂŒgbarkeit von ĂŒberall aus.

Einige gaben noch an, ihre Daten lieber nicht einem externen Dienstleister anzuvertrauen und nutzen einen eigenen Server per VPN-Verbindung. Andere wiederum nutzen beides, webbasierte Applikationen fĂŒr weniger sensible Daten, und den Desktop fĂŒr wichtige oder vertrauliche Daten.

Ich persönlich handhabe es Àhnlich: vertrauliche Dokumente bleiben auf meinem eigenen Rechner.

Aber einen großen Vorteil der Web-Apps sehe ich zum Beispiel darin, dass man die Daten auch mit anderen Personen teilen kann. Beispiel “Google Text & Tabellen”: hier kann man jedes Dokument einer oder mehreren anderen Personen zugĂ€nglich machen. Gut fĂŒr die Teamarbeit, wenn kein zentraler Server zur VerfĂŒgung steht.

Wahrscheinlich gibt es noch viele Vor- und Nachteile, die ich hier nicht genannt habe. Was ist eure Meinung dazu?

4 Gedanken zu „Twitter-Umfrage: Web-Apps oder Desktop-Apps?“

  1. Das Clound-Dienste nicht die Optimale Lösung sind leuchtet nach kurzer Überlegung schnell ein. Doch gibt es ĂŒberhaupt ein “Optimum”? Denn so ziemlich jedes System, so weit es mir bekannt ist, hat seine SchwĂ€chen. Eigentlich auch logisch. Denn irgendwer hat es ja mal entwickelt und min. diese Person kennt das System so gut, dass es auch weiß, wie man es umgehen kann.
    Welche Alternativen bleiben einem – also im privaten und geschĂ€ftlichen Bereich (als kleinere Firma) – noch neben Cloud-Diensten und einem eigenen Server?
    Eine Option wÀre noch ein portables Office auf einem USB-Stick. Unser Informatik Lehrer hat diese immer verteilt. Die Idee dahinter ist recht simpel. Man hat versch. portable Programme auf dem USB-Stick installiert und ein eigenes Datei-System. Ist man nun unterwegs kann man auch auf die eigenen Daten zugreifen.
    NatĂŒrlich gibt es hierbei auch einige SchwĂ€chen. So setzt man die eigenen Daten bei jeder neuen Verbindung mit einem fremden Rechner einer Gefahr aus (durch Viren etc.). Außerdem bleibt das Problem der Zugriffszeiten. Da der aktuelle USB 2.0 Anschluss noch eine zu geringe Datenrate fĂŒr gewisse Anwendungen hat.
    Hinzu kommt noch, dass eben durch die schlechte Datenrate zuhause wohl eher mit den Vollversionen der Programme gearbeitet wird. Daraus resultiert wieder, dass man die Daten immer wieder mit dem Computer abgleichen muss.
    Falls jemand doch interesse hat gibt es hier eine Anleitung zum Einrichten eines solchen Sticks.

  2. Ich hab so einen ministick um den Hals hĂ€ngen, den hier. Der ist auch ziemlich schnell und alles. Aber Mobile Apps nutze ich trotzdem nicht. Auch einen Mobilen Webserver, den ich eigentlich gerne hĂ€tte, nutze ich nicht. Das problem ist die System AbhĂ€ngigkeit. Ich selbst nutze nur Linux, die meisten Kunden Windows und ein paar Mac. Es gibt einfach keine Lösungen die ĂŒberall funktionieren. So wie Wolfgang eh schon sagte. Aber der Stick ist meine Lösung fĂŒr sensible Daten. Und dar wasserdicht und alles, wird er auch nie vergessen ^^
    Sonst nutze ich gerne Web Apps, wie z.b. eben Google Text & Tabellen, eben auch wegen ihrer Teilbarkeit. Und ich sehe Google auch als sehr vertrauenswĂŒrdig an, auch wenn ich damit recht alleine dastehe. Auch z.b. die Taskplanung mache ich Webbasierend mit Todoist, allein schon wegen der geilen API und eben wegen der verfĂŒgbarkeit.
    VPN und dergleichen, das finde ich unsicher, entweder man hat es offen mit einfacher PW abfrage und bald ungewĂŒnschte Besucher, oder man muss mit Zertifikaten hantieren und es ist direkt umstĂ€ndlicher als alles andere… (Und welcher Internet Anbieter hat schon gute UPload raten…)

  3. Das mit dem USB-Stick ist prinzipiell keine schlechte Idee. Aber einen Nachteil sehe ich in der eigenen Vergesslichkeit. Zumindest ich wĂŒrde das Teil garantiert immer nicht dabei haben, wenn ich es brĂ€uchte.

    Das zweite, aber vielleicht geringere Problem, ist die KompatibilitÀt, denn nicht jeder nutzt zwangslÀufig Windows. Und wenn man plötzlich an einem Linux oder Apple-Rechner sitzt, hat man vielleicht wieder ein Problem.

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