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5. Juni 2016

Produktivitäts-Tipp: organisiert eure E-Mails mit SaneBox

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Vielleicht kennt der eine oder andere von euch das Problem: die Inbox eures E-Mail-Accounts ist irgendwie ständig voll, man schaut ständig nach, was für neue E-Mails denn reingekommen sind und lässt sich auf diese Art und Weise vielleicht von seinen eigentlichen Aufgaben ablenken. Aber oft landen im Posteingang E-Mails, die man wirklich nicht sofort bearbeiten müsste.

Jetzt kann man natürlich hergehen und in der E-Mail-App seiner Wahl manuell Filter anlegen, um bestimmte E-Mails vorzusortieren. Das funktioniert zwar, aber natürlich muss man hier ab und zu neue Filter anlegen oder bestehende Filter optimieren.

Der Service von SaneBox will hier mit selbstlernenden, intelligenten Filtern aushelfen. So landen wichtige E-Mails weiterhin in eurem Posteingang, alle anderen Mails landen in einem Ordner (Label) namens @SaneLater und können später durchgesehen werden.

Ruft man SaneBox das erste Mal auf, analysiert der Service, wie ihr mit vorhandenen E-Mails umgegangen seid, und erstellt auf diese Art erste Regeln. Diese Regeln lernen aber dazu. Wenn ihr z.B. eine E-Mail aus dem Posteingang nach @SaneLater verschiebt (oder auch umgekehrt!), merkt sich das SaneBox für die nächsten E-Mails dieser Art.

Das folgende kurze Video gibt euch einen kurzen Überblick:

Aber SaneBox bietet noch mehr. Es gibt z.B. die Ordner @SaneNextWeek oder @SaneTomorrow. E-Mails, die ihr aus dem Posteingang in einen dieser Ordner verschiebt, landen dann entweder kommenden Montag oder eben Morgen wieder im Posteingang. Sehr praktisch, wenn man die E-Mail erst dann abarbeiten will.

Weiteres cooles Feature: ihr könnt auch an verschickte E-Mails erinnern lassen, wenn der Empfänger nicht innerhalb eines bestimmten Zeitraums antwortet. Wenn ihr z.B. in CC oder BCC die Adresse 3days@sanebox.com verwendet, werdet ihr in 3 Tagen an diese E-Mail erinnert – ausser, der eigentliche Empfänger hat bis dahin geantwortet. Der Zeitpunkt ist dabei frei wählbar. Sehr praktisch bei der Kommunikation mit Personen, die sich immer tagelang Zeit lassen, eine E-Mail zu beantworten. 😉

Das Ganze funktioniert übrigens mit jedem Mail-Anbieter, einzige Voraussetzung ist der Zugriff über IMAP. Reine POP3-Konten werden nicht unterstützt.

Meine Meinung dazu

Ich habe SaneBox jetzt 14 Tage kostenlos getestet und bin extrem zufrieden mit dem Service. Seitdem habe ich meine E-Mail-Postfächer noch besser im Griff als vorher. Nachdem meine 14-tägige Testphase vorbei ist, werde ich den Service auf jeden Fall weiter nutzen.

Manche werden jetzt vielleicht Bedenken haben, einem weiteren Service Zugriff auf Ihre Kontakte und E-Mails zu gewähren. Aber ich glaube, das Datenschutzargument zieht eigentlich nur bei Leuten, die einen eigenen Mailserver betreiben. Jeder, der Anbieter wie GMail, web.de, GMX oder ähnliches nutzt, hat seine Daten im Prinzip sowieso schon mehr oder weniger offen gelegt.

Auf jeden Fall kann ich SaneBox jedem empfehlen, der ein wenig mehr Ordnung in sein E-Mailkonto bekommen möchte.

Wenn ihr SaneBox über den folgenden Link aufruft, könnt ihr SaneBox 14 Tage kostenlos testen und bekommt noch 5 Dollar gutgeschrieben, falls ihr euch entscheidet, den Service weiter zu nutzen.

https://www.sanebox.com/signup/b16c04e5aa

Kommentare

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Wolfgang Wagner

lebt in Friedrichshafen und arbeitet als Web Developer bei der TYPO3 Agentur jweiland.net in Filderstadt. Weitere Orte im Web: Twitter, Facebook, Videotraining zu TYPO3 8 LTS

Kommentare (3) Schreibe einen Kommentar

  1. Einem Drittanbieter Zugriff auf meine Mailbox geben? Sorry, nein. Mal abgesehen davon, dass die Features nun nicht sooooo spektakulär sind.

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    • Wenn du z.B. GMail nutzt, hast du deine Daten ja sowieso schon offen gelegt 😉 Und bei sensiblen Mails empfiehlt sich sowieso die Nutzung von Verschlüsselungstechniken wie PGP oder SMIME.

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      • Nutz ich ja nicht 😉 My IMAP-Server is my castle…

        Mal abgesehen davon, dass man die Features vermutlich sehr ähnlich auch über SIEVE-Regeln abdecken könnte: ich sortiere meine Mails lieber selbst vor. Nur weil ich gestern und vorgestern eine Mail eines Kunden in den „später erledigen“-Ordner geschoben habe, heisst das nicht, dass die Mail heute nicht wirklich dringend ist. Und ins Ticket-System muss sie ja im Zweifel eh, also lieber gleich…

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