Kindle und das iPad

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Vor kurzem hat Amazon den Kindle-Shop auch auf deutschsprachige Bücher erweitert. Seitdem scheint der Kindle, der sich in Deutschland meiner Meinung nach bisher nicht durchsetzen konnte, eine Renaissance zu erleben.

Das iPad und der Kindle
Das iPad und der Kindle

Ich habe mir auch mal das Angebot an eBooks angeschaut, und war sehr positiv überrascht, wie viele Klassiker als kostenlose eBooks angeboten werden. Man findet dort Werke von Autoren wie Jules Verne, Sir Arthur Conan Doyle, William Shakespeare, Franz Kafka, Karl May und vielen anderen. Momentan sind 4783 eBooks in der Rubrik „Kostenlose deutsche eBooks“ gelistet. Das finde ich klasse!

Ich besitze ja schon seit einigen Monaten ein iPad und bin auch regelmäßiger Benutzer des iBooks-Stores. Aber gerade das Angebot an deutschsprachigen Klassikern hat mich dort immer enttäuscht. Das macht der Kindle-Shop jetzt aber mehr als wett.

Natürlich muss man sich als iPad-User jetzt nicht den Kindle kaufen. Amazon bietet schon seit einer ganzen Weile die kostenlose Kindle-App im App-Store an, mit der man Kindle-eBooks auch auf dem iPad lesen kann. Um allerdings auf den deutschen Shop zugreifen zu können, muss man in den Einstellungen im Kindle-Shop noch die deutsche Amazon-Seite einstellen. Danach hat man auch auf dem iPad Zugriff auf alle deutschen eBooks im Kindle-Shop.

Ich bin ziemlich begeistert von dem Angebot, und habe mir jetzt schon einige Bücher von Jules Verne und Sir Arthur Conan Doyle herunter geladen, und viele mehr stehen noch auf meinem Wunschzettel. So ist der Kindle-Shop für mich jetzt eine wirkliche Alternative zu iBooks geworden.

Was meint ihr? Habt ihr vor, euch den Kindle zu kaufen? Oder nutzt ihr das Angebot auch auf dem iPad? Schreibt mir doch eure Meinung dazu.

3 Gedanken zu “Kindle und das iPad”

  1. Hallo Wolfgang,

    ich komme von der genau anderen Seite. Habe seit einem Jahr ein Kindle (aus den USA) und da ich Bücher nur auf Englisch lese, eine riesen Auswahl (ohne Buchpreisbindung!!!).
    Weitere Vorteile des Kindles sind aus meiner Sicht die e-ink da es wirklich nicht spiegelt, mich nicht immer „anstrahlt“ wie das iPad und das Gerät leicht ist. Wer also viel ließt und nicht 600€ ausgeben will ist das Kindle eine echte Alternative.

    Mike

    PS (natürlich kann das iPad mehr und ist echt Klasse 😉

    • Habe leider noch nie einen Kindle in der Hand gehabt, deshalb kann ich zum Display nichts sagen. Würde ich aber gerne mal testen.

      Ja, wenn der Schwerpunkt beim Lesen liegt, ist man sicher mit dem Kindle besser beraten. Ich nutze das iPad allerdings nur nebenher zum lesen, von daher bin ich froh, jetzt beide „Welten“ vereinen zu können. 🙂

  2. Ich hatte einen OYO-Ebookreader mit der Anbindung an den Thaliabookshop. Es ist praktisch unmöglich die gekauften Ebooks auf ein neues Gerät zu transferieren sprich auf mein iPad.

    Auf meinem neuen Tablet habe ich die Kindle App installiert und werde n i e mehr den Thaliabookshop benutzen. Die Bücher sind durchschn. 2/3 günstiger bei Amazon, das Angebot an kostenlosen Büchern ist riesig.

    Wenn möglich kaufe ich ebook ohne DRM-Schutz sprich Bevormundung des Kunden. Die kann ich auf allen meinen Geräten nutzen.

    Ich finde es OK, dass Verlage ihre Ebook gegen kopieren und weitergeben schützen wollen. Trotzdem sollte es eine Möglichkeit geben, dass ich als Besitzer die Bücher auf meinen Geräten ungehindert „verschieben“ kann. Technisch wäre so was sicher möglich

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