Der N24-Internet-Stick im Praxiseinsatz

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N24-InternetstickVor kurzem habe ich mir den Internetstick von N24 zugelegt. Dieser bietet die Möglichkeit, mit dem Laptop über das normale Handynetz online zu gehen. Dabei wird automatisch das schnellste verfügbare Netz ausgewählt, also vorzugsweise UMTS.

Vor ein paar Tagen hatte ich dann endlich mal Gelegenheit, den Stick live bei Kundengesprächen zu testen.

Erste Location: Innenstadt von Reutlingen, volle UMTS-Abdeckung, gute Signalstärke.
Der Stick verband sich problemlos mit dem Internet, die Geschwindigkeit kam subjektiv durchaus an DSL heran → Problemloses surfen und betrachten von gestreamten Videos.

Zweite Location: im Umland von Lindau, ländliche Gegend, kein UMTS, nur GPRS.
Zwar verband sich auch hier der Stick problemlos mit dem Netz, aber die Geschwindigkeit war kaum vorhanden, nach ein paar Minuten musste ich abbrechen, weil surfen, geschweige denn Videos streamen nicht möglich war.

Also: mit UMTS super, mit GPRS sehr schwierig.

Zur allgemeinen Handhabung:
Der Stick wird von N24 in Zusammenarbeit mit Vodafone angeboten. Das ganze gibt es allerdings ohne Vertragsbindung, man kann sich ein Guthaben „aufladen“, das dann nach und nach verbraucht wird. Das Guthaben kann man per PrePaid-Karte oder per Kreditkarte aufladen, bzw. man kann das surfen auch direkt von der Kreditkarte aus bezahlen.
Dabei werden 3 verschiedene Tarif angeboten:

  • 60 Minuten: 0.99 Euro
  • 12 Stunden: 2.99 Euro
  • 7 Tage: 9.99 Euro

Die Tarife sind zeitgebunden, das heißt, wenn ich den 60 Minuten-Tarif buche, kann ich innerhalb einer Stunden  beliebig oft online gehen. Nach einer Stunde muss ich dann aber neu buchen. Es ist nicht möglich, die 60 Minuten Surfzeit über den Tag verteilt in Anspruch zu nehmen.

Da man den Stick aber ja nur braucht, wenn kein LAN oder WLAN zu Verfügung steht, finde ich die Preise akzeptabel.

Die Installation:
Die Installation des Sticks gestaltet sich problemlos. Einfach in einen freien USB-Port stecken, sofern die Autorun-Funktion aktiv ist, startet das Setup automatisch. Zuerst wird eine Software installiert. Über diese kann man sich dann mit dem Internet verbinden.

Bei ersten Aufruf des Webbrowsers wird dann die Startseite des Stick bei N24 aufgerufen. Hier sieht man sein aktuelles Guthaben und kann einen der drei Tarife buchen. Nach ein paar Mausklicks kann man dann ganz normal weiter surfen.
Im UMTS-Netz geht das ganze auch recht schnell, nur im GPRS-Netz wird die Anmeldung schnell zur Geduldsprobe.

Mein Fazit:
Ich bin, trotz der lahmen GPRS-Verbindung, bisher mit dem Stick sehr zufrieden. GPRS ist halt nun mal langsam, da kann der Stick nichts dafür, und wenn man dann auch noch in einer Gegend mit schlechter Netzabdeckung sitzt, geht halt noch weniger.
Trotzdem kann ich den Stick bis jetzt nur empfehlen.

Ach ja, 20 Euro Startguthaben, waren auch mit dabei. Nähere Infos gibt es auch http://n24.de/stick

13 Gedanken zu “Der N24-Internet-Stick im Praxiseinsatz”

  1. Ich habe mal auf der Website nachgelesen: Der Stick setzt offenbar auf eine Software, die nicht unter Linux läuft. Und der Support ist nur über eine kostenpflichtige Hotline erreichbar.
    Das sind zwei starke Ausschlußkriterien.

    • Ich muss zugeben, dass ich den Stick noch nie unter Linux getestet habe. Obwohl ich privat zwar voll auf Linux setze, nutze ich beruflich fast ausschließlich Windows. Warum und wieso habe ich hier schon mal geschrieben. Und den Support habe ich bis jetzt noch nicht benötigt, denn die Installation unter Windows ist wirklich kinderleicht.

  2. Also ich beschäftige mich nun schon länger mit dem Thema und muss sagen, dass es doch deutlich bessere Angebote für mobiles Internet gibt. Der vermeintlich seriöse Anbieter n24 setzt hier eigentlich nur auf die eigene Bekanntheit. Fonic z.B. bietet da bessere Angebote. Ich persönlich nutze einen Datenflattarif von o2 und da kann keins der Prepaidangebote mithalten.

    • So ein Flattarif ist allerdings nur für Leute rentabel, die regelmässig und oft per Stick online sind. In meinem Fall wäre das Geldverschwendung, da ich nur gelegentlich per Stick ins Internet gehe. Man muss sich also vorher schon überlegen, welcher Tarif der geeignetste ist.
      Mit dem N24-Stick bin ich nach wie vor zufrieden, er arbeitet sehr zuverlässig, und ich kann ihn deshalb auch weiter empfehlen.

  3. Außerdem ist in sehr vielen gegenden Deutschlands O2-Umts schlichweg nicht existent. Vodafone dagegen erreicht eine hervorragende Netzabdeckung, selbst mir hsdpa in kleinstädtischen Gegenden

  4. Ubuntu: Einstecken, APN & PIN eintragen, glücklich sein…
    Der E160 UMTS-Stick , egal mit welcher SIM-karte funktioniert problemlos.

    … übrigens auch inner Fritz 7270 als mobiler WLAn-HotSpot.

    Cheers – uli

  5. Ist zwar schon zwei oder drei Tage alt der Beitrag, dennoch kurz mein Kommentar dazu: Ich hab den Stick bei mir ebenfalls unter Linux zu laufen bekommen (hatn bissel nachforschen im Netz erfordert). Insofern also: Möglich ist alles, wenn man weiß wo’s steht 😉

  6. Ich habe mir im letzten Jahr auch den N24-Stift gegönnt und er schnitt vom Preisleistungsverhältnis im Prepaid-Bereich am günstigsten ab. Zuhause habe ich DSL, daher habe ich für unterwegs die Prepaid-Variante gewählt. Ich bin auch sehr zufrieden mit ihm. Natürlich ist es davon abhängig, von welchem Standort aus er – wie bei jedem anderen Internetstick auch – eingesetzt wird. Aber bevor ich ganz ohne Internet dastehe, reicht er immerhin, um E-Mails abzurufen und im Web zu surfen.
    Dieses Jahr wird er auch wieder mit auf Reisen gehen. Ich habe die Anschaffung jedenfalls bisher nicht bereut.

    • Ich kann das nur bestätigen. Auch jetzt, nachdem ich ihn schon ca. 1 Jahr besitze, bereue ich die Anschaffung nicht. Er hat bis jetzt immer zuverlässig funktioniert.

      Einzig die Zeit vom Einstecken des Sticks bis zum surfen könnte noch verbessert werden, da vergehen auf meinem Lappi mit Win7 manchmal 2-3 Minuten.

  7. So ich werde mir demnächst auch einen Stick gönnen und tendiere momentan zum n24-Stick. Was ich etwas seltsam finde ist die Tatsache, dass die Tarife von n24 alle billiger sind, als die von Vodafone, obwohl n24 ja das Vodafone-Netz nutzt, wenn ich richtig informiert bin. Noch mal ein Euro billiger bei den Tarife ist der pro7-Stick (nutzt auch Vodafone), wobei da der Tag 12 Stunden hat 😉
    Ganz schön verwirrend der Tarifjungle 😉

    • Allerdings, es ist manchmal nicht einfach, den für einen selbst am besten geeignetsten Tarif zu finde. Aber ich muss sagen, dass ich mir dem Tarif-Modell von N24 ganz zufrieden bin. Denn ich benötige den Stick relativ selten, und dann auch nicht für lange Zeit. Das 1-Stunden-Paket hat mir bis jetzt immer locker gereicht.

  8. Ich habe 2 N24-Internet-Sticks. Beide wurden auf unterschiedlichen Notebooks installiert. Der eine Stick funktioniert gut. Der andere dafür gar nicht. Beide Sticks sind korrekt installiert. Und es gibt reichlich starke Netzanbieter hier.

    Trotzdem bekomme ich mit dem nicht funktionierenden Stick keine einzige Internetverbindung angeboten. Wenn ich den Stick ans Notebook anschließe, hört man das Begrüßungsgeräusch. Dann blinkt der Stick grün. Und gleich danach kommen mehrere schnelle Geräusche hintereinander wie beim Abmelden eines Geräts. Dazu blinkt der Stick relativ schnell.
    Dann aber öffnet sich ein Fenster für den Stick und zeigt nach Eingabe der Pin-Nummer die Option „verbinden“ an. Wird das angeklickt passiert gar nichts und die Antenne zeigt keinen Empfang an.

    Wird nun das das Internetzeichen auf dem Desktop angeklickt, erhalte ich die Meldung, dass diese Website nicht angezeigt werden kann. Wahrscheinlichste Ursache sei, dass ich keine Internetverbindung hergestellt hätte. Was nun? Meine Kenntnisse über Pcs und Installationen sind sehr begrenzt. Ich nutze die Geräte nur, wenn alles von jemandem anderen vernünftig installiert wurde. Der versteht aber auch nicht, wieso der Stick nicht läuft. Die Computersprache ist für mich nun ein Buch mit sieben Siegeln. Hat jemand eine Idee, was mit dem Stick los sein kann?

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