Blogparade: Meine Musik-Playliste

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Okay, dieser Artikel hat mit Webdesign eigentlich gar nichts zu tun. Trotzdem will ich ihn schreiben, denn Musik war und ist neben den ganzen PC-Geschichten mein zweites großes Hobby.

Christian hat auf seinem DJ-Blog zu einer Blogparade aufgerufen, die das Thema „Meine Musik-Playlist“ hat. Welche Musik hört man bei der Arbeit, in der Freizeit oder eben auch beim bloggen.

Musik war und ist für mich immer schon ein wichtiger Bestandteil in meinem Leben gewesen. Vor allem, als ich noch keine Kinder hatte, lief eigentlich immer und überall Musik, egal was ich gerade machte. Mit Kindern ist das nicht mehr so einfach, da fehlt einfach manchmal schlicht und ergreifend die Zeit, Musik zu genießen.

Anders sieht es allerdings aus, wenn ich am PC arbeite. Hier habe ich meistens iTunes im Hintergrund an, und lasse mich mit meinen diversen Playlists berieseln. Ich habe meistens das Gefühl, gerade wenn ich an dem Entwurf einer Website arbeite, fällt mir diese Arbeit mit Musik leichter. Bestimmte Songs haben sogar fast eine inspirierende Wirkung auf mich.

Ich möchte euch jetzt mal ein paar meiner Lieblingsbands vorstellen. Für manche wird das vielleicht jetzt ein wenig extrem werden, denn eigentlich kommen alle mehr oder weniger aus der Metal Ecke 😉

Dream Theater

Dream Theater
Dream Theater

Mein absoluter Favorit ist schon seit Jahren die US-amerikanische Band Dream Theater. Den Musikstil könnte man am ehesten als Progressive Metal bezeichnen. Wobei sich diese Band nur schwer in eine bestimmte Schublade einordnen lässt. Dream Theater machen einen so eigenständigen Sound, dass sie eigentlich schon lange ihre eigene Schublade haben.

Was mich am meisten an dieser Band fasziniert ist deren Musikalität. Jeder einzelne der Musiker ist ein absoluter Meister auf seinem Instrument. Gitarrist John Petrucci ist meiner Meinung nach der weltbeste E-Gitarrist dieses Planeten. Zu meiner aktiven Musikerzeit war er auch mein absolutes Vorbild (ich spiele selber auch E-Gitarre). Aber auch der Bassist, der Keyboarder und vor allem der Drummer müssen ihresgleichen lange suchen.

Auf der offiziellen Website http://dreamtheater.net findet man unter anderem auch ein paar Videos, bei YouTube findet sich auch einiges, wobei man da auch viele von Konzertbesuchern mitgeschnittene Live-Videos in leider schlechter Qualität findet.

John Petrucci

John Petrucci
John Petrucci

Der Gitarrist von Dream Theater hat natürlich auch ein paar Solo-Alben veröffentlicht. Dabei handelt es sich bis jetzt ausschließlich um Instrumentalalben. Die sollte sich allerdings jeder an Gitarrenmusik interessierte unbedingt einmal anhören. Es ist einfach unglaublich, wie dieser Mann mit einer E-Gitarre umgehen kann.

Nicht umsonst zählt John Petrucci zu dein einflusseichsten E-Gitarristen der letzten 20 Jahre. Es gibt wahrscheinlich nichts, was er nicht spielen kann, und ich schaue mir immer wieder gerne Videos an und komme aus dem Staunen nicht heraus.

Offizielle Website: http://johnpetrucci.com/

Liquid Tension Experiment

Liquid Tension Experiment
Liquid Tension Experiment

LTE war ein Projekt, das sich vor einigen Jahren für 2 CDs zusammengefunden hat. Mit dabei waren Mike Portnoy und John Petrucci, beide von Dream Theater, Bassist Tony Levin (King Crimson, Peter Gabriel) und Keyboarder Jordan Rudess. Interessant ist, das Jordan Rudess kurz nach dem LTE-Projekt als Keyboarder bei Dream Theater einstieg.

LTE ist ebenfalls instrumentaler Progressive Metal, allerdings teilweise auf einer härteren Schiene. Trotzdem musikalisch und technisch vom allerfeinsten, was hier dargeboten wird. Ein besonderes Highlight auf der 1. CD ist ein ca. 12 Minuten langes Stück, das völlig improvisiert „live“ im Studio aufgenommen wurde. Unglaublich, was sich diese Musiker aus dem Ärmel schütteln, die meisten Bands würden so ein Stück nicht mal mit wochenlanger Kompositionsarbeit erschaffen können.

Informationen zu LTE findet man auf der offiziellen, allerdings ein wenig veralteten Website: http://www.yesiknow.net/lte/ oder auch bei Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Liquid_Tension_Experiment

Metallica

Metallica
Metallica

Wer kennt nicht sie nicht, die Urväter des Thrash-Metal aus San Francisco. Metallicas erstes Album erschien 1983 und markierte einen Meilenstein in der Metalgeschichte. Auch die darauf folgenden Alben sind Klassiker des Genres. Mein persönlicher Favorit ist das 1988 erschienene Album „…And Justice for All“.

Leider änderte sich danach der Stil von Metallica erheblich. Das 1993 veröffentlichte „schwarze Album“ zeigte einen ganz anderen Stil auf. Die Songs waren kürzer und einfacher strukturiert und leider auch viel radiotauglicher. Das Schwarze Album und die folgenden Alben „Load“, „Reload“ und „St.Anger“ stellen für mich den absoluten musikalischen Tiefpunkt dieser Band dar.

Erst mit dem 2006 erschienenen Album „Death Magnetic“ wurde Metallica für mich wieder interessant. Wobei die alten Alben nach wie vor zu meinen Favoriten gehören.
http://de.wikipedia.org/wiki/Metallica

Slayer

Slayer "Reign in Blood"
Slayer "Reign in Blood"

Slayer zählen auch zu den alten, großen Bands des Metals. Das erste Album „Show No Mercy“ erschien 1983. Die Band verstand es sehr geschickt, sich zu vermarkten, indem sie das Image des „Satanismus im Heavy Metal“ perfekt vorlebte. Und das, obwohl der Sänger der Band, Tom Araya, ein gläubiger Christ ist. Das wurde allerdings erst sehr viel später bekannt.

Die Musik von Slayer zeichnete sich durch schnelle, harte Gitarren und kurze, aggressive Songs auf. Das 1986’er Album „Reign in Blood“ ist der absolute Kult-Klassiker des Thrash-Metal. Die neueren Alben (ab 1994) haben mich allerdings nicht mehr sonderlich angesprochen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Slayer

Iced Earth

Iced Earth
Iced Earth

Mischung aus Power-, Speed- und Thrash-Metal. Wuchtige, schnelle Gitarrenriffs waren das Markenzeichen von Iced Earth.

Anfang der 90iger konnte ich die Band einmal live sehen und war erstaunt, wie schnell man doch auf einer Gitarre spielen konnte. Das gab mir einen enormen Motivationsschub und führte dazu, dass ich damals mindestens 2-3 Stunde täglich E-Gitarre übte 🙂
http://de.wikipedia.org/wiki/Iced_Earth

Schlusswort

Das waren jetzt eigentlich die Bands, die ich immer noch am häufigsten höre. Vielleicht ist dem einen oder anderen aufgefallen, dass eigentlich keine aktuellen, angesagten Bands darunter sind. Das liegt zum einen daran, dass ich inzwischen längst nicht mehr so in der Musikszene verwurzelt bin wie früher. Neue Bands bemerke ich meistens gar nicht. Und wenn doch, gefallen mir die meisten nicht besonders. Vielleicht liegt das an meinem Alter, ich bin jetzt wahrscheinlich genauso wie mein Vater damals, der mit den damals neuen Sachen nicht viel anfangen konnte. Aber immerhin hat er sich geirrt, als er sagte, nach ein paar Jahren würde ich wieder „vernünftige Musik“ hören. Rock und Metal sind seit über 20 Jahren mein Ding, und es wird sich daran wahrscheinlich auch nie etwas ändern.

Zum Abschluss noch ein paar Bands und Musiker, die ich ebenfalls sehr gut finde, in alphabetischer Reihenfolge:
Annihilator, Atheist, Black Sabbath, Coroner, Crematory, Danzig, Death, Death Angel, Depeche Mode, Enchant, Entombed, Evanescence, Exhorder, Exodus, Gary Moore, Faith No More, Fates Warning, The Flower Kings, Genesis, Iron Maiden, Joe Satriani, King Diamond, Kreator, Massacre, Morbid Angel, Morgoth, Napalm Death, Nasty Savage, Obituary, Paradise Lost, Paradox, Pestilence, Queensryche, Sanctuary, Sepultura, Spock’s Beard, Steve Vai, Theatre Of Tragedy, Transatlantic, Watchtower, Yes.

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