Gastartikel: Adobe CS6 und Creative Cloud

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Adobe CS6Die neue Creative Suite 6 von Adobe ist da und bringt gleich 14 verschiedene Programme inklusive Photoshop mit. Darüber hinaus hat der Software-Riese Adobe seinen Dienst Creative Cloud gestartet, der die monatliche Nutzung der Creative Suite 6 ermöglicht.

Erstmals vertreibt Adobe seine Software in einem Abo-Angebot und präsentiert damit gleich ein neues Geschäftsmodell, das besonders Startup-Unternehmen, Freiberuflern, Studenten und der kleinen Werbeagentur zu Gute kommen wird, denn erstmals kann die heiß begehrte Bildbearbeitungssoftware Photoshop zu einem erschwinglichem Preis genutzt werden, auch wenn die Nutzung zeitlich begrenzt ist.

Der Einzelpreis für das neue Photoshop CS6 liegt bereits bei 999 US-Dollar während die monatliche Nutzung bereits ab 19,99 Euro möglich ist, sollte man sich für ein Jahres-Abo entscheiden. Möchte man Photoshop lediglich einen Monat nutzen, zahlt man einmalig 29,99 Euro. Klar, dass Studenten, Werbeagenturen und kleine Unternehmen mit schmalem Geldbeutel wohl eher die Abo-Variante vorziehen und kein kleines Vermögen für eine Bildbearbeitungssoftware zahlen möchten.

Für die gesamte Creative Suite mit insgesamt 14 Programmen, darunter auch Illustrator, Indesign, Dreamweaver, After Effects, Premiere, und Flash Professional zahlt man im Jahresabo 49,99 Euro, während die einmalige monatliche Nutzung 74,99 Euro kostet. Wer im Besitz einer gültigen Lizenz für CS3, CS4, CS5 oder CS5.5 ist, kann die Creative Cloud für einen begrenzten Zeitraum zu einem monatlichen Preis von 29,99 US-Dollar abonnieren. Dazu muss gesagt werden, dass die neuen Programme auch mit einer klassischen Lizenz oder einzeln im Abo von Adobe vertieben werden.

Die neue Creative Suite 6 enthält zudem für Tablets ausgelegte Apps, wie etwa Photoshop Touch, die ebenfalls über die Creative Cloud genutzt werden können. Neu ist auch das so genannte Cloud Storage, das den Datenaustausch zwischen verschiedenen Geräten sowie das Veröffentlichen von mobilen Apps für iOS und Android möglich macht.

Photoshop CS6

Im Vergleich zu seinen Vorgängern soll das neue Photoshop CS6 wesentlich schneller sein, was auf die Mercury Graphics Engine zurückzuführen sei soll. Diese arbeitet laut Adobe mit der Hardwarebeschleunigung einer modernen Grafikkarte und soll so schnelleres Arbeiten möglich machen. Photoshop bringt außerdem neue Funktionen wie Content-Aware Move und Content-Aware Patch mit, bei denen es sich um eine Erweiterung der Entfernen-Funktion Content-Aware Fill handeln soll.

Darüber hinaus können nun auch Filmsequenzen bearbeitet und dabei sogar Filter, Einstellungen und ähnliche Werkzeuge aus Photoshop verwendet werden. Das Bearbeiten von 3D-Inhalten soll sich mit Photoshop CS6 wesentlich einfacher gestalten. Per Klick auf einen Schatten im Bild soll man die Position der Lichtquelle verändern können. Weiterhin ist die Veränderung von Objekten per Maus direkt im Bild möglich, wobei Materialien aus Paletten den Objekten zugewiesen werden können.

Gastartikel von:
Connex Design
Werbeagentur für neue Medien

3 Gedanken zu “Gastartikel: Adobe CS6 und Creative Cloud”

  1. Also ich bin ja gespannt, was die Bearbeitung von 3D-Inhalten angeht. Ich habe mich zwar gerade erst an CS5 gewöhnt, allerdings bin ich mal gespannt, was die Beta-Version so hergibt, die ja mittlerweile zum Download verfügbar ist, so wie ich das am Wochenende von einem guten Freund erfahren habe.

  2. Ich bin auch schon sehr gespannt auf die neuen Möglichkeiten. Gerade im Bereich 3D und CSS, sowie HTML5 sollten viele neue Möglichkeiten vorhanden sein. Soviel kann ich jetzt schon sagen: Ich werde es mir demnächst zulegen..
    Viele Grüße,
    Mario

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